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Samstag, 29. August 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Bleischwer & Federleicht: Texte und Zeichnungen - Ursula Stingelin



Ursula Stingelin lädt die Leserinnen und Leser ein, sie auf ihrer Reise in verborgene Gefilde zu begleiten. Es ist eine interessante und keine einfache Reise. Sie führt uns mit ihren Zeichnungen durch den menschlichen Körper, durch Labyrinthe und unwegsames Gelände und wir gelangen dann zu ihren Erinnerungen. So verweben sich ihre Zeichnungen mit ihren Texten und schaffen eine Welt, in der sie aufzeigt, wie das Licht ins Dunkle kam. Die Reise ist oft beschwerlich, weil die Erinnerungen der Autorin stellenweise bedrückend, verschlungen und dunkel sind. Ihre Erinnerungen reichen im Buch bis ins Jahr 1989 und berühren auch die Geschehnisse der ehemaligen DDR.

Die Zeichnungen/Grafiken der Autorin werden mir ein Rätsel bleiben und so soll es wohl auch sein. Denn die Autorin schreibt selbst, dass diese oft verschlüsselt und dem Betrachter dieser Zeichnungen sich der Ursprung oft nicht erschließen kann, da der Auslöser nicht zu erkennen ist – Gedanken und Bilder vereinen sich in dem Sein der Autorin. Am Ende des Buchs findet die Leserschaft noch kleine beeindruckende Geschichten, die unmittelbar im Zusammenhang diesen Zeichnungen stehen.

Der Titel des Buchs ›Bleischwer & Federleicht‹ steht auch für mehrere Metaphern:

Bleischwer:

die Schwere des Bleis im Bleistift, die Schwere der Erinnerungen, die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

Federleicht:

schreiben mit der Feder, die Leichtigkeit des Seins und des Schreibens

Trotz aller Hürden, die das Buch für mich hatte, gefällt es mir und ich empfehle es allen neugierigen Lesern, die sich für eine ausgewogene Symbiose von Kunst, Literatur und erlebter Vergangenheit interessieren

Heidelinde Penndorf

(August 2020)






Freitag, 28. August 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Gestern, Morgen, Für immer?: Sommmertrilogie Band 1 - Lily Winter



Es passiert zwischenmenschlich so viel in diesem Buch, und immer sind da auch diese zweifelnden ›Vielleicht-Gedanken‹. Niedergeschrieben in der abwechselnden Ich-Erzählposition der zwei Hauptprotagonisten Ralf und Anna. Ungewöhnlich, so die Story beider Leben erzählt zu bekommen. Es eröffnen sich interessante Sichtweisen im Denken, Handeln, Fühlen und auf der Bewusstseinsebene beider sympathischer Menschen – wie im richtigen Leben.

Sie haben sich beide nie getraut, obwohl sie die besten Voraussetzungen füreinander hatten. Sandkastenliebe – Jugendliebe – und dann das AUS. Weil es woanders Verantwortung zu übernehmen galt und Anna in eine finanziell abgesicherte Heirat gedrängt wurde. Sie stand also noch nicht fest mit beiden Beinen, in ihrer eigenen Verantwortung. Etwas lebendiger könnten die beiden schon sein, ist aber wahrscheinlich ihren Charakteren geschuldet, dass sie so sind, wie sie sind.

Wie beider Leben verlief und sie dabei sich wieder annähern, lesen sie am besten selbst. Ich empfehle diese ungewöhnlich erzählte Geschichte gerne weiter. Wenn man sich an die Erzählweise gewöhnt hat, liest sich das Buch gut. Es ist gleichzeitig amüsant, menschlich nachvollziehbar und stimmt auch oft nachdenklich – ein Resümee über das zwischenmenschliche Zusammenleben, Lebensplanungen – wie es hätte sein können und wie es dann wirklich war. 

Heidelinde Penndorf

(August 2020)






Mittwoch, 26. August 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Der Fluch des schwarzen Fredrik: Mystery Thriller - Herbert H. T. Osenger



Ein spannungsgeladener Mystery-Thriller, mit einer ausgeklügelten Psychoanalyse, wie es in diesem Falle, zu einer Täter-Opfer-Transition kommt, welche Gründe beidseitig zur Täter/Opferrolle führten, und warum dazwischen, auch völlig unschuldige Menschen brutal gemeuchelt werden.

Hier wird die Geschichte eines kleinen, sensiblen und fantasiereichen Jungen erzählt, der schon immer etwas anders war, mit seinen Schulkameraden nicht gut zurechtkam und unter den Einfluss einer Banshee – einer Geisterfrau aus der Anderswelt – stand, die auch in Kindertagen seine Spielgefährtin war. Er war glücklich und zufrieden, bis zu jenem Tag, an welchem das Leben des Jungen durch ein hoch-traumatisches Erlebnis völlig aus den Fugen gerät.

Die Leserschaft erlebt auch bildhaft beschriebene und ziemliche hochexplosive, zwischenmenschliche Konfliktsituationen, in den verschiedensten sozialen Milieus des Tatwortumfelds – immer stark emotional, dramatisch und spannend.

Das Lokalkolorit Schleswig-Holsteins zeichnet zusammen mit so manchem augenzwinkernden, stoischen Charaktereigenschaften des dortigen Menschenschlags, einen ausgezeichneten Hintergrund des Geschehens. Die Charaktere der mitwirkenden Protagonisten und Antagonisten sind sehr interessant, illustrativ - markant beschrieben, die Auflösung des Ganzen ist eine Überraschung, und habe ich so nicht erwartet.

Bisher gibt es das Buch leider nur als eBook. Insgesamt ist es ein richtig gutes Leseerlebnis, ich empfehle es sehr gern weiter.

Heidelinde Penndorf

(August 2020)






Dienstag, 11. August 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: ICH.DARF.NICHT.: Liebesdrama (Olivia und Robert 1) - Natascha Fürstl



Es ist mutig, über ein Thema zu schreiben, welches eigentlich ein Tabu in unserer Gesellschaft ist: Verbotene Liebe – Schwester und Bruder – Olivia und Robert - Inzest – ein Drama.

Zerrüttete und verrückte Familienverhältnisse, beide waren sich oft selbst zusammen genug – Oliva jünger als ihr Bruder, übernimmt sogar kurze Zeit sozusagen die Mutterrolle, als die Familie in einem Tief steck. Die Geschwisterbindung ist eng, viel zu eng. Beide kämpfen dagegen an, es gibt jede Menge psychischen Stress. Auch eine räumliche Trennung und später auch eine unfallbedingte Katastrophe, ändern an ihren Gefühlen nichts.

Je mehr sie versuchen dagegen anzukämpfen, um so stärker wird ihrer beider innere Seelennot, um so stärker fühlen sie sich als Mann und Frau zueinander hingezogen. Die innere Anspannung und ihr innerer Kampf zerreibt die beiden fast – sie wollen sich hassen, wollen sich gleichgültig sein, sich andere Partner suchen – und stehen beide psychisch dabei schon mit einem Bein im Abgrund – denn es ist eine immense Kraftanstrengung, täglich, stündlich. Sie verlieren ihren ganz eigenen persönlichen inneren Kampf. Stehen dann irgendwann zueinander, lieben sich, geben sich einer dem anderen hin.

Dazwischen passiert in ihrer beider Leben jede Menge und schlussendlich vermitteln der Vater und seine neue Frau, ihnen nach langen tobenden, offenen, aufwühlenden und inneren Auseinandersetzungen, Akzeptanz.

Die wörtliche Rede der jugendlichen Protagonisten entspricht dem jetzigem Jugend-Slang und dem sozialen Milieu der Handlung. Durchweg einfühlsam ist der Schreibstil während der dramatischen Szenen und Wendungen und da das Ganze in Österreich spielt, findet die Leserschaft auch österreichische Begrifflichkeiten, die in dem anhängigen Glossar nachgeschlagen werden können.

Interessant, wie die Autorin das Thema angeht, mehr situationsbedingte Tiefe wäre gut gewesen, aber der couragierten Story schadet das nicht. 

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, erstens weil sich kaum jemand so an dieses Thema herantraut und zweitens, weil die inneren Kämpfe des Geschwisterpaares, auch die ganze Dramatik, die in diesem Thema steckt, aus der Sicht (fiktiver) Betroffener erzählt wird.

Heidelinde Penndorf

(August 2020)





Medien


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Montag, 10. August 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Der wunde Himmel - Jeannette Oertel


Jeannette Oertel überrascht mit einem beeindruckenden Debüt, einer bravourösen Dramaturgie und einer faszinierenden, spannungsgeladenen, überraschenden und manchmal einer gefährlichen, fiktiven Geschichte. Die Handlung des Buchs ist in seiner Wirkung mehrdimensional, sehr facettenreich und anspruchsvoll.

Worum geht es?



Es geht um den diplomatischen Dienst im Allgemeinen und im Besonderen einer Botschaft einer fiktiven arabischen Republik, Sitz in Berlin. Und es geht um Macht, Intrigen, Komplotte, Agenten, Doppelagenten, Geheimnisverrat, Ränkespiele, Verschwörungen, Mord, Erpressung, Manipulation, und Einflussnahme auf die Staatsführung der fiktiven Republik – alles Instrumente, um persönliche und politisch anvisierte Ziele durchzusetzen, und das alles läuft hinter den Kulissen ab – nur greifbar und spürbar für einen kleinen Teil der dort arbeitenden Mitarbeiter und Menschen, außerhalb der Botschaft.

Es geht auch am Rande um das politische Zusammenspiel mit den USA und wiederum um Ränkespiele, Spionage, Postenhascherei – eben um die mehrdeutigen Maskengesichter, derer, die sich in diesem Milieu und deren Entourage bewegen. Damit aber noch nicht genug. Die Leserschaft erfährt auch, wie in der Handlung des Buchs, frühere hohe MfS-Mitarbeiter – aufgrund ihrer ›speziellen‹ Erfahrung – gerne als Botschaftsmitarbeiter geworben und angestellt werden. So ganz abwegig wäre das real sicher nicht. Oder?

Und im all dem Durcheinander, die Hautprotagonistin, mit ihrer einzigartigen Liebe zu einem Diplomaten der Botschaft – eine Amour Fou, die zur Obsession wird. Sie lernt sich ganz neu kennen. Ihre innersten sexuellen Wünsche erschrecken sie und sind doch ihre Erfüllung.

Aus der Bahn wirft sie auch, als sie den Hintergrund ihrer Anstellung erkennt, und so einigen ehemaligen Kollegen ihres Vaters in der Botschaft begegnet, die auch beim MfS in hoher Stellung arbeiteten.

Mehrmals erliegt sie den Flashbacks ihrer Kindheit, führt uns in die DDR-Vergangenheit und wir erleben mit ihr gemeinsam, immer wieder, wie sie als Kind regelrecht von Spitzeln verfolgt und bedrängt wurde, gehorsam zu sein, in Angst versetzt und erpresst wird, mit dem Leben ihrer Eltern, wenn sie nicht gehorsam den Zielen der damaligen DDR folgt.

Das alles und die Verwicklungen, die sie im Zusammenhang mit ihrem amerikanischen Ex-Mann erfährt, bringt sie an den Rand des psychischen Abgrunds, zumal mehrmals auch ihr Leben in Gefahr gerät, und sie in der Botschaft oft zwischen allen Stühlen sitzt und nicht mehr weiß, wem sie überhaupt noch trauen kann.

Ihre Welt scheint aus den Fugen zu brechen, fast ist sie bereit sich ganz aufzugeben, wenn da nicht ihre Liebe wäre und eine richtig verlässliche Freundin, sonst wäre sie verloren gewesen.

Die Handlung des Buchs ist auch voller Musik. Die Leserschaft erfährt Lieder und Songs aus alten und neuen Zeiten, zum Beispiel von Agnes Obel, Zarah Leander und der Jazzpianistin Diana Krall, und vielen anderen bekannten Sängerinnen und Sängern. Überall in der Botschaft, sogar im Fahrstuhl laufen diese Songs, als wollen sie die Mitarbeiter und Gäste einlullen, sie beruhigen. Es scheint, als wenn so die glamouröse Fassade aufrechterhalten werden und der Schein gewahrt werden soll.

Die Autorin malt mit ihrer Geschichte ein schillerndes, buntes und vielschichtiges Kopfkino in die Herzen der Leser, das Setting ist außerordentlich gut gelungen, die Protagonisten überaus handlungsstark, interessant, charismatisch und einfallsreich ausgestattet und die Schreibweise der Autorin ist sehr lebendig und berührend, der Spannungsbogen immer ganz oben angesiedelt.

Das Buch ist eigentlich ein Politthriller mit einem tiefen Einschlag der Liebe zwischen Mann und Frau und verlässlicher Freundschaft. Das Buch kann man mit etwas Zeitabstand immer wieder lesen, da der Inhalt sehr facettenreich irisierend wirkt, und man wahrscheinlich jedes Mal eine neue Bedeutungsebene entdecken wird. Der Inhalt des Buchs fordert die Leserschaft zum Mitdenken heraus. Verlangt auch geradezu danach, dass sich die Leserschaft mit den verschiedenen Themen, die im Buch akzentuierend wirken, auseinandersetzt.

Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, es zeigt einen guten Draufblick auf die Politik, ist eigentlich ein hochaktuelles Spiegelbild, gerade auch weil es fiktiv ist, haben die Leserinnen und Leser, sehr viel zum Nachdenken und können sich ein vergleichendes Bild zur Realität machen.


Chapeau Jeannette Oertel!

Heidelinde Penndorf

(August 2020)



Samstag, 8. August 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: The Lock Loop (Maybe 3) - Alva Furisto


The Lock Loop (Maybe 3) - Alva Furisto

Ein grandioser dritter Teil dieser Buchserie. Alva Furisto spielt virtuos mit den Gefühlen ihrer Leser. Es ist die Klaviatur ihrer Sehnsüchte, Ängste, Wünsche und Träume. Eine beeindruckend rasante Achterbahn – Liebe, Verzweiflung, Hoffnung, Tod, der tiefe Sturz ins Bodenlose, Trennendes, Verbindendes, Abhängigkeiten und zwischendurch das immerwährende Licht der Liebe. Faszinierend stark, diese Schilderungen der facettenreichen dunklen und hellen Seite des Menschseins und des zwischenmenschlichen Miteinanders – verbrennend, verletzend, und liebend.
Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, es zeigt die verschlungenen Wege der Liebe, Freundschaft und auch den Zugang zum eignen ICH.
Heidelinde Penndorf
(August 2020)


Dienstag, 4. August 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Rosentod: Mord im Nepal-Himalaya-Park. Ein Bayernkrimi (Hinterdobler-Reihe 2) - Martina Schmid



Die bayrischen Heimatkrimis von Martina Schmid versprühen Charme, berühren immer ernste zwischenmenschliche Themen und sind mit dem eignen bayrischen Humor gewürzt. So auch dieser. Die Handlung ist spannend, erzählt auch, wie die Leute ticken, wenn sie das Dollarzeichen in den Augen haben und sind wieder durchwoben mit feinem Lokalkolorit. Eine nette Art, etwas über Sitten, Gebräuche und die Sehenswürdigkeiten Bayerns zu erfahren. Sehr gefallen hat mir auch als Ergänzung im Anhang die Beschreibung des Nepal-Himalaya-Parks im Landkreis Regensburg – ein Ort zum Erholen, wenn dort nicht grade ein Mord geschieht und Kommissar Hinterdobler Ermittlungsarbeiten durchführt. Der Kommissar und seine Tante amüsieren mich immer wieder. Über die Eier-Metapher habe ich sehr gelacht und auch das Kapitel Hinterdobler und Frauen ist immer witzig durchsetzt. Richtig gut finde ich wieder den Rezeptanhang zünftiger bayrischer Gerichte, muss man nur aufpassen beim Nachkochen, sonst wird man so behäbig und rund wie der Kommissar. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Heidelinde Penndorf

(Juli 2020)






Dienstag, 28. Juli 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: ELISHA & ERIK: Gefährten des Schicksals (Band 1) - Katharina Franzen



Was für ein exzellenter, überwältigender erster Teil dieser Buchreihe. Eine Legenden umwobene, fiktive Geschichte, eine zwischen Traum und der historisch gelebten Wirklichkeit. Manchmal wie ein Märchen wie aus ››Tausendundeiner Nacht‹‹ – zauberschön, abenteuerlich, aufregend, spannend und voller gelebter Freundschaften, aber auch gelebter Feindschaften, Intrigen, verbunden mit Hass, Missgunst und Neid. Im Vordergrund stehend, begeistert jedoch die tiefe zwischenmenschliche Liebe von Freunden, Beschützern und Mann und Frau.

Die Geschichte hat auch etwas vom französischem Volksmärchen ››Die Schöne und das Biest‹‹ und auch vom Roman ››Phantom der Oper‹‹ des französischen Schriftstellers Gaston Leroux, und ist doch wieder ganz anders, spielt auch in anderen Welten und einer anderen Zeit, und ist so viel mehr.

Es geht vordergründig um eine selbsterfüllende Prophezeiung – eine generationsübergreifende Information, schriftlich festgehalten, wird von Tochter zu Tochter weitergeben. Dies hat einen gravierenden Einfluss auf deren Denken und Handeln …

Es geht auch um den Anfang einer zögerlichen Frauenbewegung, auch der Geschichte der Frauenbildung – darum von Männern nicht nur als Frau und Mutter akzeptiert und anerkannt zu werden, sondern darum, dass Frauen auch ein Recht auf Bildung haben, studieren können und dürfen, und sie sich diesen Weg hart, manchmal auch mit Raffinesse erstreiten, und dabei aber auch so einige Rückschläge einstecken müssen.

Das Ganze spielt im 19. Jahrhundert des ehemaligen Persiens und der bekannten aufblühenden Handelsstadt Nischni Nowgorod des damaligen Russlands. Die Beschreibung des Zeitkolorits, auch die Vielzahl der aufgeführten wirklich gelebten Protagonisten, lässt auf eine ausführliche und aufwendige Recherchearbeit der Autorin schließen und ist bildhaft wiedergegeben. Brillant und einfühlsam schildert die Autorin auch in der Story, wie Menschen mit Handicap in dieser Zeit behandelt wurden. An den Rand der Gesellschaft gedrängt, waren sie Ausgestoßene, ohne gesetzliche und menschliche Rechte. 

Alle Protagonisten und Antagonisten sind sehr lebendig und charismatisch gezeichnet. Die beiden Hauptprotagonisten Elisha und Erik überzeugen mit einer großen authentischen und empathischen Anziehungskraft, der man sich als Leser nicht entziehen kann – ich liebe sie.

Katharina Franzens Schreibstil ist sehr lebendig und anspruchsvoll der damaligen Zeit angepasst. Die Autorin hat bestimmte Satzgefüge, Begriffe und Redewendungen in Russisch, Farsi (persisch) und Latein geschrieben, was sich aber aus der Handlung erklärt und ich auch oft wusste, was gemeint war, außerdem hängt am Ende des Buchs ein erklärendes Glossar an.

Der erste Teil der Buchserie hat mich total begeistert, Kopfkino pur und einfach exzellent! Ich war während des Lesens mittendrin, habe mit den Protagonisten geliebt, gekämpft, gehasst, war traurig, furchtsam und hatte Hoffnung – ich war irgendwie eine von Ihnen!

Danke für dieses fantastische und wundervolle Leseerlebnis, welches ich der Leserschaft sehr gerne weiterempfehle.

Chapeau Katharina Franzen

Heidelinde Penndorf

(Juli 2020)






Montag, 20. Juli 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: MANNigfaltig: Wenn Männer Männer lieben - Sabine Reifenstahl



Die Autorin beeindruckt in ihrem Debüt durch ihre gefühlvolle, feinfühlige und sanfte bildhafte Schreibweise. Manchmal sind es sogar situationsbedingt filigrane Abschnitte, immer dann, wenn die Protagonisten merken, dass das sozial zwischenmenschliche Gefüge, ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe ablehnend gegenübersteht und ihre Beziehung dadurch zerbrechlich scheint. Die gleichgeschlechtliche Liebe, hier zwischen Mann und Mann, sollte im 21. Jahrhundert selbstverständlich sein, ist sie aber leider nicht und deshalb ist es gut, dass es solche Bücher gibt, die sie immer wieder in den Mittelpunkt stellt – einfühlsam und feinfühlig.

Sabine Reifenstahl bedient sich auch der Mystik des verführenden Wolfs als Inbegriff von Kraft und Freiheit und der des Drachen der ostasiatischen Mythologie, der sich durch Metamorphose in ein Mensch, und auch zurückverwandeln kann. Einzigartig fantasievoll, aufregend und spannend diese Szenen. Die Liebe zwischen Mann und Mann ist durchweg allgegenwärtig in den acht Geschichten – bunt, vielfältig, aufregend, melancholisch, manchmal traurig, erotisch, respekt- und achtungsvoll und immer wunderschön.

Gerne empfehle ich das kleine Büchlein weiter, es ist ein wundervolles Leserlebnis

Heidelinde Penndorf

(Juli 2020)





Donnerstag, 16. Juli 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Hanna und die Zauberer - Elsa Rieger



Die emotionale Wucht der Geschichte ist faszinierend und gewaltig – sie wirkt wie ein Sog, man kann sich ihr nicht entziehen. Eine rasante Achterbahn der Gefühle kommt den lesenden Augen entgegen und bahnt sich den Weg in den Kopf der Leserschaft. Dort entsteht ein buntes schillerndes Kopfkino par excellence und zieht die Leser mit in die Handlung hinein.

Manchmal mit einer fast ungezähmten Wildheit, manchmal laut, leise, amüsant, lachend und wieder sehr ernst, mit leisen traurigen melancholischen Tönen und zwischendurch zart und voller zwischenmenschlicher Liebe und des Verstehens und immer fesselnd und spannend.

Es ist eine Story, so wie sie das Leben manchmal schreibt, berichtet vom Auseinanderbrechen stabiler familiärer Gefüge und des sich Wiederfindens auf einer anderen sozial-zwischenmenschlichen Konstellation und Ebene, beschreibt Liebe, die es so nie war und gibt Freundschaften Raum, die stabil zusammen wachsen.

Das alles ist Mittelpunkt dieser dramatischen Geschichte, welche die Autorin Else Rieger ihrer Leserschaft erzählt. Doch nicht nur das, sondern auch zwei Themen, über die die Menschen oftmals, und immer noch, nicht so gerne reden – das Anderssein – wenn man nicht der gesellschaftlichen festgelegten Norm entspricht.

Hier im Buch einmal die Homosexualität und einmal die Schizophrenie – beides tragende Komponenten des Buchs und beides Themen, die mitten in die Gesellschaft gehören. Es sind Themen, die im Buch, familiär bedingt, viele Reibungspunkte haben, und die auf empathische Weise die Geschichte so grandios machen. Die Schreibweise der Autorin ist beeindrucken gut und die Protagonisten kommen sehr bildhaft lebendig rüber. Insgesamt eine überwältigend gute Geschichte.,

Chapeau Elsa Rieger. Ich empfehle das Buch sehr gerne an die Leserschaft weiter.

Heidelinde Penndorf

(Juli 2020)






Dienstag, 14. Juli 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Mission Undercover: Gefährliche Liebe - Jean P. & Esther Novalis



Die Handlung knüpft einige Zeit nach den dramatischen Ereignissen des Buchs ››Katjuscha‹‹ an und erzählt auf originelle und bezaubernde Weise, die Liebesgeschichte der Protagonisten Yvonne und Sven. Sie sind auch ausgestattet mit intensiven telepathischen Fähigkeiten, welche beider Leben so manches Mal verkompliziert, zumal ihre Beziehung eng verknüpft ist mit den Ereignissen des ersten Buchs. So einige Schockmomente und überraschend inszenierte Wendungen sind dadurch garantiert.

Die Liebesspiele, denen sich Sven und Yvonne zwischendurch hingeben, kommen sehr romantisch, reizvoll und anregend rüber. Irritiert haben mich die Handlungssprünge in den einzelnen Kapiteln, die für so einige Cliffhänger sorgen, die Aufklärung derer kommt aber immer.

Eine geniale Idee ist es, die Mitautorin des Buchs, in die Handlung zu involvieren und gleichzeitig den Telegonos-Verlag in die Handlung einzubringen – echt gut gemacht.

Eine spannende Story, aufregend und lebendig, so auch die Protagonisten und Antagonisten.

Wenn man ››Katjuscha‹‹ gelesen hat, ist dieses Buch eigentlich ein Muss. Ich empfehle es der Leserschaft gerne weiter.

Heidelinde Penndorf

(Juli 2020)






Samstag, 11. Juli 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Herr Lothar geht baden - Eine Geschichte für Kinder und Weltversteher - Ulrike Blatter




Der Autorin ist es richtig gut gelungen, mit dieser Geschichte Kinder sehr sensibel und einfühlsam empathisch, auf die soziale Ungleichheit in unserem Land heranzuführen, und auch auf die besondere Lebenssituation Obdachloser aufmerksam zu machen. Parallel dazu, beschreibt sie feinfühlig in der Story, aus welchen diversen sozial zwischenmenschlichen Ursachen heraus, Jugendliche entscheiden, die Schule zu verweigern. Die zwei Protagonisten Lothar und Fliege, die unterschiedlicher nicht sein können und doch so viele Gemeinsamkeiten haben – der eine obdachlos, der andere Schulverweigerer – finden zueinander und können auch miteinander. Sie erleben ein empathisches, zwischenmenschliches Miteinander, weil sie selbst, auf ihre eigenen Art und Weise, genau so sind, finden viele ausgestreckte helfende Hände, und dadurch einen Weg zu sich selbst, und zu einem besseren Leben. Wunderschön geschrieben und angereichert mit passenden Bildern ergänzt, empfehle ich das Buch gerne weiter. 

Es ist guter Lesestoff für Kinder im Besonderen, und auch für Erwachsene, die diesem Thema offen gegenüberstehen und sozial etwas bewegen wollen.

Heidelinde Penndorf

(Juli 2020)





Mittwoch, 8. Juli 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Angelicas Wunderwelt (Band 3) : Das Buch des Universums - Wilfried Hajek



Ein zauberhafter dritter Teil, spannend, interessant, emotional, mitreisend und abenteuerlich. Die Story ist einfach magisch und so nah am Leben. Beleuchtet die Vergangenheit von Generationen, zeigt auf, woher die inneren Ängste kommen, auch wie das ist, mit dem Kopf- und Herzgefühl und betrachtet auch deren Kommunikation mit dem eigenen ICH. Die Geschichte geht auch verschiedenen Lebenswegen nach, auch den interpersonellen Beziehungen und so mancher, damit verbundenen Missverständnisse der Vergangenheit und Gegenwart. Die Handlung berührt ganz tief, mit der immerwährenden zwischenmenschlichen Liebe und Freundschaft der Protagonisten.

Es ist die Suche nach dem persönlichen Selbst, nach den eigenen Wurzeln, nach dem Sinn des Lebens, das Lösen aus der Vergangenheit und der Blick in die noch unsichere, nahe Zukunft, die das Buch so faszinierend machen, und das alles eingebettet in die junge Lebensgeschichte Angelicas, die wieder persönliche Aufregung erfährt, manchmal wie ein Blatt im Wind wirkt, doch feststellt, dass alles miteinander verbunden ist. Zweifel, Ängste, der eigne Wille, Trauer, Liebe, Freundschaft, Kopf- und Herzgedanken und die damit verbundenen lebensverändernden Entscheidungen, die andere und auch man selbst trifft.

Und dann sind da noch dieses geheimnisvolle Buch des Universums und das Universum selbst – beides manchmal rätselhaft in seinen geschenkten Gedanken und Hinweisen, und dann wieder zukunftsweisend – wie das Leben oftmals selbst. Ich empfehle auch diesen dritten Teil der Buchreihe sehr gerne allen Lesern weiter, nicht nur denen die schon an Wunder glauben, sondern auch denen die daran glauben wollen. Es zeigt auf, welch große Kraft das Universum eigentlich für uns bereithält, wenn man mit seinem Herzen redet und wenn man es richtig verstehen möchte, ist es gut auch Teil eins und zwei zu lesen.

Heidelinde Penndorf
(Juli 2020)






Freitag, 3. Juli 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Die meisten Likes - Katharina Lindner



Katharina Lindner hat mit ihrem Buch ein kleines Meisterwerk geschrieben. Sie reflektiert in und durch die Handlung des Buchs, den Wahnwitz unserer Zeitepoche. Zeigt, dass das Internet – die Totalkommunikation – auch ein gefährliches Manipulationsinstrument sein kann, mit dessen Hilfe narzisstische Persönlichkeiten ihre Ziele durchsetzen wollen, monetär und machtbesessen. Es sind Menschenfänger und Seelenfänger, meist mit betörendem Charisma und Charme. Sie schrecken vor nichts zurück, beherrschen die Tricks der Suggestion und Indoktrination der Massen und bedienen sich im negativen Sinne der Psychologie. Das Anderssein, die Vielfalt – wird oft negativ besetzt. Menschen werden aufgeputscht, hochgeputscht und verführt und gezielt gelenkt, die Interessen dieser Manipulatoren zu vertreten, wenn es sein muss, auch gewaltbereit. Die Autorin hat gekonnt beschrieben, welcher Typ Mensch sich so beeinflussen lässt, dass sein eigenes Denken in den Hintergrund gedrängt wird – ja meist aussetzt – und er dann das Denken der Narzissten übernimmt – 100% geistige Beeinflussung.

Diese Narzissten kriegen Massen auf die Straße, verstehen es Hass zu schüren, die Leute soweit hoch zu peitschen, dass sie kaum oder gar nicht mehr zu halten sind, und sich ihre gewaltbereiten Gefühle irgendwann explosionsartig entladen. Sie zerstören sinnlos und manche lassen sich auch zu Tötungsdelikten anderer Mitmenschen hinreißen – sie sind kaum zu bändigen, wenn sie einmal soweit manipuliert sind. Das Tier im Menschen ist dann erwacht, auf der Suche nach Opfern!

Aber nicht nur das Internet bewegt sich durch diverse Beiträge auf dieser abscheulichen Schiene, sondern auch die Medien. Das völlige Öffnen der Schranken der Privatheit von Bürgerinnen und Bürgern macht im TV nicht einmal vor kranken Menschen halt. Voyeuristische Interessen, Sensationslust und medialer Exhibitionismus werden gnadenlos genutzt und bis aufs Äußerste hochgepeitscht – da ist es bis zur Ausgrenzung dieser Menschen gar nicht mehr so weit.

Und dies alles oft wegen der Einschaltquoten und der hohen Likes-Anzahl im Internet – weil da alle schauen – das muss ja gut und interessant sein – da will ich dabei sein, da mache ich mit.

Oft sind es Charaktere, die davon leben, andere kleinzumachen, weil sie sich damit erhöhen und sich groß und erhaben fühlen können. Es geht ihnen um Macht, Anerkennung – und sei sie auch noch so negativ besetzt und es geht ihnen auch um monetäre Interessen.

Ausgeuferte verrohende Spaßgesellschaft, die sich in Gewalt umkehren kann, die Menschen benutzt und manipuliert, wenn es jeder Einzelne zulässt und diese Machenschaften nicht durchschaut .

Es kann hier keiner sagen: ›Davon haben wir nichts gewusst!‹ Denn das Internet vergisst nicht!

Das Internet ist nicht nur eine große Wissens-Bibliothek und beherbergt soziale Netzwerke, in denen man Freundschaften schließen und sich austauschen kann, sondern es hat auf der anderen Seite auch ein hässliches Gesicht.

Die Autorin hat nicht nur die Gefahren des Internets aufgezeigt, sondern das ganze Thema auch noch in eine tolle, lebendige, überaus spannende und tiefgründige Story mit Thrilleffekten, mit sehr charismatischen Protagonisten und Antagonisten gepackt. 

Chapeau Katharina Lindner und Danke für dieses Buch. Es hat meine unbedingte Leseempfehlung. Das Buch sollten viele Menschen lesen, um sich mit dem Thema des hässlichen Gesichts des Internets auseinanderzusetzen, welches immer allgegenwärtig sein wird.

Heidelinde Penndorf

(Juli 2020)







Freitag, 26. Juni 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Herzgedanken - Heidelinde Penndorf



Ich gehöre zur Generation 60 Plus, bin verheiratet, habe einen Sohn, eine Tochter und bisher vier Enkelkinder. Meine berufliche Laufbahn war abwechslungsreich und bildungsintensiv - von der Krankenschwester, zur Marketingkauffrau, zur kaufmännischen Internetassistentin, zur leitenden Position eines Kfz-Betriebs, zur Kreditberaterin einer Bank, dann hauptberuflich Sozial- und Gesundheitspolitik und Leitung einer ehrenamtliche Sozialberatung und last but not least folgten verschiedene Praktika in Kleinverlagen. Dort erlernte ich die Grundregeln des Buchsatzes und des Buchlayouts und war einige Zeit als freie Mitarbeiterin eines kleinen Verlags tätig. Ich schreibe Rezensionen und setze ab und an noch für Autoren Bücher zum Druck. Zuversicht und Kraft geben mir meine Familie und unser kleines Biotop. Dort schreibe ich in Gedichten und Gedankensplittern nieder, was mich bewegt, was ich fühle und denke. Nun habe ich Mut gefasst, sie in einem kleinen Buch zu veröffentlichen.
Heidelinde Penndorf

Donnerstag, 25. Juni 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Der Geist und das Mädchen - Mildred Speet



Wer kennt sie nicht, die Gruselgeschichten die wir uns als Kinder am Lagerfeuer oder auch während der beliebten Nachtwanderungen im Ferienlager erzählt haben. Es war immer herrlich gruselig, man war in der Gemeinschaft und wusste genau, dass uns nichts passieren kann.

Das Unerklärliche, das dunkle Geheimnisvolle, übt auf uns Menschen eine eigenartige Faszination aus, so auch die Gruselgeschichte von Mildred Speet – der Angstkick, der uns Gänsehaut beschert, uns Schauer über den Rücken jagt und ein ziemlich grusliges Kopfkino beschert, der ist garantiert. Und das erst recht, wenn man diese Kurzgeschichte vor dem Einschlafen liest, so wie ich.

Eigentlich wünsche ich mir einen kurzen zweiten Teil, in welchem versucht wird, das Unrecht durch ein liebevolles Begräbnis zu heilen, damit die arme Seele zur Ruhe kommt.

Meine Leseempfehlung hat die kleine Minigruselgeschichte, sie hat alles was eine richtige Gruselgeschichte ausmacht.

Heidelinde Penndorf

(Juni 2020)





Mittwoch, 24. Juni 2020

⭐neue Leseempfehlung⭐: Abwärtsspirale: Jaspers Weg - Valerie le Fiery & Frank Böhm



Jasper – ein Junge im Dazwischen, der die ganze Wucht des verkorksten Lebens seiner Eltern erfährt und in einem Jahr so viele tiefe Täler durchschreitet wie andere in ihrem ganzen Leben. Ein Junge an der Schwelle zum Erwachsenensein – ein Blatt im Wind, einer, dem die Kindheit beizeiten ausgetrieben wurde und der sich jenseits einer Wohlfühloase auf den Weg macht, um herauszufinden, wer er ist und was er will.

Einer, der sich bewusst wird, dass er anders ist als die meisten Jungen, einer, der auf Jungen steht – immer noch abseits der Gesellschaft im Heute, immer noch belächelt, von manchen geächtet, von manchen ausgenutzt und das während seiner gerade erwachenden Sexualität. Grausam!

Tiefgreifende Erlebnisse, die sein Leben wiederholt auf den Kopf stellen, verkraftet er nicht und er stürzt ab, richtig tief und richtig schlimm, fast bis zur Orientierungslosigkeit und Selbstaufgabe seines Seins. In allerletzter Sekunde geschieht ein unfassbares Wunder.

Was da im Einzelnen passiert, lesen Sie am besten selbst. Ich empfehle das Buch der Leserschaft sehr gerne weiter. Die Handlung des Buchs hat eine wahnsinnig beeindruckende, psychologische, emotionale Tiefe, geht unter die Haut und berührt Themen, die immer aktuell bleiben werden, solange die Menschen kein empathisches weitverzweigtes Miteinander pflegen werden. Und noch etwas – das Cover ist einfach toll, es hat was von James Dean und erzählt schon in Ansätzen Jaspers Geschichte. 

Chapeau Valerie le Fiery & Frank Böhm

Heidelinde Penndorf

(Juni 2020)