Mittwoch, 30. Dezember 2015

Wünsche für 2016 ♥♥♥


Alles Liebe für 2016, viel Freude im Beruf und geschäftlichem Bereich, möge alles gelingen, was ihr da beginnt und euch voran bringen. Persönlich wünsch ich allen Herzenswärme, Glück und Freude. Bleibt gesund ♥ und wenn es jemanden nicht so gut geht, dem wünsch ich gute Besserung und sag ihnen: »Kopf hoch und nicht die Hände« Habt Sonne im Herzen ♥

Heidelinde Penndorf




Neuvorstellung: Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1 & 2): wenn kleine Roboter träumen & wenn kleine Roboter singen - Francis Linz


Ein wundervolles Buch!

Francis leicht verspielte, manchmal fast lyrische Schreibweise, der unterschwellige ernste, zeitweilige dramatische Unterton zog mich sofort in das Geschehen um den achtjährigen Anthony hinein. Es ist eines jener Bücher, welches die Leser verführt, es, ringsherum alles vergessend, in einem Zug von der ersten bis zur letzten Seite zu lesen.

Anthony – ein kleiner Junge, der in einem sozial instabilen Elternhaus aufwächst. Nur mit dem Allernötigstem versorgt, doch seelisch sehr vereinsamt, versteht er es, sich durch sein introvertiertes Wesen fast unsichtbar zu machen, wenn zu Hause mal wieder die Luft brennt und seiner Mutter einmal mehr die Hand ausrutscht.

In seiner Klasse ist er aufgrund seines sozialen Hintergrunds, seiner Schüchternheit und auch wegen sehr intensiven, realistischen Träumereien, ein Außenseiter und seine Mitschüler lassen ihn dies natürlich spüren.

Doch er hat in der Schule einen ganz großen Freund – einen Baum – auf dem Schulhof. Intuitiv holt Anthony sich seine seelische Kraft aus der Natur und wurde bisher nie enttäuscht. Sein Baum weiß immer eine Antwort.

Ein sehr nachhaltiges, lebensbedrohliches Schlüsselerlebnis lässt es zu, dass Anthony sich in eine andere Welt träumt. Er ist jetzt ein kleiner Roboterjunge, der auf einem fremden Planeten, in einer kleinen Gruppe von Roboterkindern lebt. Alle gehen liebevoll und kameradschaftlich miteinander um. Jeder steht für den anderen ein, einschließlich ihres Betreuers. Anthony fühlt sich dort richtig wohl. In seiner Seele geht die Sonne auf.

Er besucht das Erstsemester der Eliteschule für Roboterkinder. ›Ant‹, wie er in dieser Welt genannt wird, soll ein Zauberer werden. Andere aus seinem Team: Kämpfer, Körperwandler oder Weiser.

Gemeinsam erleben er und seine Klassenkameraden viele Abenteuer, bis Anthony wieder in seiner realen Welt landet. Oft führen ihn seine Träume tagelang von einer Welt in die andere, wobei das Leben in der Welt, die er verließ, derweil still steht, bis er wieder dort aufwacht. Er führt sozusagen zwei verschiedene Leben in zwei verschiedenen Welten.

Durch mehrere intensive Aha-Erlebnisse als Roboterkind und der beginnenden Freundschaft zu seiner Mitschülerin Mathilda, ändert sich Anthony‘s Status quo in beiden Welten nachhaltig. Er gewinnt an Selbstvertrauen, findet Mut und steht nun auch für seine Freunde ein. Und was wichtig ist: Er fühlt sich wohl damit.

Im letzten Drittel der Handlung spielen sich dramatische Szenen ab, in welchen Anthony mithilfe seiner Freundin auf das Gelände einer Spezialklinik gelangt. Dort rettet er, aus dem Labor für genetische Versuche, neben allerlei Nagetieren, auch eine ganz besondere Ratte, die dort ein grausiges Dasein fristete, aus ihrem Käfig.

Der Autor sagt uns zwischen den Zeilen, woran unsere Gesellschaft krankt und welche wichtigen sozialen, empathischen Werte immer mehr den Bach runter gehen. Freundschaft, Hilfsbereitschaft, gegenseitiges Vertrauen, Achtung und Respekt und füreinander einstehen, werden oftmals mit Füßen getreten. Ersetzt durch Gefühlskälte, Aggressivität, und Egoismus. Anderssein wird oft belächelt und Menschen werden aus der Gemeinschaft ausgrenzt.

Anthony und seine Freunde erinnern die Leser daran, dass wir uns selbst unsere eigene Welt schaffen. So wie sie ist. Und auch, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, wie wir miteinander umgehen.

Möchten Sie mehr über Anthony wissen? Was es mit dieser Ratte auf sich hat? Welche Erfahrungen er in beiden Welten im Einzelnen sammelt? Welche Abenteuer er mit seinen Freunden besteht? Dann kaufen Sie das Buch!

Ein Buch, welches ich für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen uneingeschränkt empfehle. Auch zum Vorlesen für jüngere Altersstufen sehr geeignet, kann man doch dann auftauchende Fragen sehr anschaulich erklären. 

Das Buchcover ist ein sehr futuristisch gelungenes kleines Kunstwerk.

Danke für ›Anthony‹ lieber Francis Linz!

 
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Erinnerung: Neuvorstellung vom 20.12.15: Als Du fortgingst - Tam Lang



Am Tag Null war die Welt noch in Ordnung – für einen kleinen Moment!

Doch dann kam der Anruf seiner ältesten Tochter: »Mama ist noch nicht zu Hause.«.

Und Tomas reagierte umgehend: Ließ Job Job sein und rannte nach Hause, unterwegs die Straßen mit Blicken absuchend.

Zu Hause erwarteten ihn seine drei verunsicherten Kinder: Zoe 12 Jahre, Miko 7 Jahre und das Nesthäkchen Jay. Alle vier sprachen es anfangs nicht aus, was in ihrer Seele schon Gewissheit war, denn noch hofften sie, sich zu irren.

Ihre ruhelose Mutter, seine Frau, hatte die Familie verlassen – die Anzeichen waren vorhanden, die Tomas nicht wahrhaben wollte. Die Kinder aber erlebten seit einem halben Jahr hautnah, wie sich ihre Mutter hineinsteigerte, nur noch chattete – mit einem fremden Mann – und nun war sie fort – hin zu ihm – nach London!

Eine sehr lebendige Frau war sie, welche mit seinen Potenzproblemen und seiner Arbeitszeit als Koch nicht zurechtkam und mit sich selbst immer im Widerstreit lag.

Tagebuch:

Neun Tage, die es in sich haben – immer zwischen Bangen und Hoffen – immer die Frage: Kommt sie zurück? Der allgegenwärtige Gedanke: Ich liebe sie doch! Sie ist doch die Mutter unserer Kinder! Die Sehnsucht der Kinder, ihre Trauer, ihre mächtige Überforderung in dieser Situation; all das traf Tomas mit voller Wucht!

Sie müssen sich einrichten, alle vier – ohne Ehefrau, ohne Mutter – und ohne Job als Koch – vielleicht von Schweden zurück nach Deutschland ziehen. Neu Leben lernen!

Neun Tage … in welcher seine Große viel zu schnell erwachsen wurde. Neun Tage, in denen Tomas fast nicht schläft und isst – nur Hirnwichserei, die ganze Zeit.

Und doch funktionierte die kleine Familie – irgendwie!

Es gab Stunden, da war Tomas wie im Trance, so auch in der Nacht des Tages Vier, in welcher seine Älteste erlebte, wie er sich mit dem Messer ritzte. »Wehe, du machst so `ne Scheiße noch mal!«, sagte sie …

Dann der Tag Neun:

Sie kam wieder, er holte sie am Flughafen in Hamburg ab, schließt sie in die Arme und man könnte denken, es wird alles gut.

Wird es nicht! 6 Monate und einen Tag später verschwindet sie abermals – vier Tage darauf, ist sie wieder zurück und nach weiteren sieben Tagen packt sie wieder die Unruhe und sie verschwindet. Tomas hat die Scheidung eingereicht – endlich!


Ein emotional sehr forderndes, packendes und mitreißendes Buch, die Leserinnen und Leser erleben die ganze Gefühlsskala rauf und runter! 

Langs Schreibstil ist enorm gewaltig, er zieht seine Leser regelrecht ins Geschehen hinein.
     Beispiel seines Schreibstils im Buch – »Als du fortgingst« - ›Ritzen‹:

     Dein Körper überflutet dich mit allen Absurditäten, und du siehst das große Messer in der Spüle mit völlig anderen Augen. Der blanke, hart geschliffene Stahl der überteuerten japanischen Klinge ist so klar, so friedlich, so einladend. Du nimmst es in die Hand und der Griff schmiegt sich wie eine Konkubine in deine Handfläche. Er verschmilzt vor deinen Augen mit ihr. Er wird eins mit dir. Die Klinge streichelt deine Haut und lässt einen wohligen, warmen Schauer über ihre Oberfläche wandern. Lüstern spannt sie sich, öffnet ihre Poren und will sie empfangen, sie aufnehmen, wie eine lüsterne Frau, die ihre Beine spreizt. Der Druck wächst und dann nimmt sie dich.
     Voller Erlösung spürst du, wie sie in dich eindringt und dein Körper den roten Lustsaft ausschüttet, um das Gleiten zu erleichtern. Die Klinge löst sich von dir, hebt sich, nur um dann abermals, und an anderer Stelle, dasselbe transzendente Lustgefühl herauszufordern. Es gelingt und die Anmut dieses zweiten Moments steht dem ersten in nichts nach. Sämtliche Gedanken verschwinden aus der Welt. Einzig die Erlösung bleibt.

Meine Empfehlung: Lesen Sie es!

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Erinnerung: Neuvorstellung vom 13.12.15: Felix der Kuckuck - oder - Warum Florian nicht mehr gemobbt wurde - Liane Scholl



Es gibt Wunden, die sieht man nicht, und sie sind oft schlimmer als ein aufgeschlagenes Knie, eine Beule am Kopf, ein verstauchtes oder gebrochenes Bein. Wunden, die man nicht sieht, Wunden und Narben auf der Seele. Sie sind bei manchen Menschen so tief, dass diese sogar denken, sie sind nichts wert.

Ein Beispiel ist der Viertklässler Florian, er ist verschüchtert, heult leicht, seine zusammengesunkene Körperhaltung drückt die innere Verzweiflung aus und er findet auf Grund der extremen Schüchternheit in der neuen Klasse keinen Anschluss. Im Gegenteil, alle mobben ihn. Lukas und sein Freund Simon sind dabei die Schlimmsten. Und so ist Florian einsamer als je zuvor.

Doch eines Tages ändert sich dies gravierend. Da wird Lukas von einem Kuckuck besucht, welcher ihm seine eigene Kuckucks-Kind-Geschichte und deren Auswirkungen auf sein weiteres Vogelleben erzählt. Da gibt es ein Männergespräch zwischen Vater und Sohn Lukas und auch eine mächtige Strafpredigt des Fußballtrainers, der die Mannschaft ausbildet, in der Simon und Lucas spielen.

Die Handlung des Buchs ist bewegend, rührt ans Herz. Es geht um moralische Werte, Voreingenommenheiten, dynamischen Gruppenzwang, Meinungsbildung, Achtung und Respekt gegenüber jedem Menschen, Freundschaft und Liebe. Liane Scholl erzählt den jungen Leserinnen und Lesern eine Geschichte, die ich auch Erwachsenen empfehle. Die Themen Mobbing und Kuckuckskind werden in unserer Gesellschaft oftmals verdrängt, gelangen nur an die Medienoberfläche, wenn es unvermeidbar ist oder z.B. durch den Achtungserfolg des Buchs »Papa, ich hätte dich geliebt: Tagebuch eines Kuckuckskindes« - Liane R. Anderson alias Liane Scholl. Sie ist hartnäckig, die Autorin, drängt auch mit dem Thema Mobbing nach vorn, und das ist gut so.


Sehr zu empfehlen! 



Dienstag, 29. Dezember 2015

Zwischen den Jahren - Zeit für gute Filme: Charlie Chaplin's »Limelight«


Ein schrecklich traurig bittersüßer Film, der ins Herz dringt und tief die Seele berührt. Ich liebe jede Filmminute. Ein Film ohne Happy - End, eine Geschichte, die das Leben schreibt, bewegend und ergreifend. 
Es ist die Geschichte des heruntergekommenen alten Clowns Calvero, ohne festes Engagement, über den schon lange niemand mehr lacht und die Geschichte der sehr talentierten jungen psychosomatisch traumatisierten Tänzerin Thereza (Terry) Ambrose, die sich das Leben nehmen will. Beide finden emotional zueinander, lernen sich schätzen und verlieben sich ineinander. Sie tun sich sehr gut  und gewinnen neuen Lebensmut und berufliche Frische. 
Eines Tages aber trifft Terry ihre ehemalige große Liebe, den Komponisten Neville. Neville macht ihr eine Liebeserklärung. Unfreiwillig hört Calvero mit und verlässt heimlich seine große Liebe. Als Straßenmusiker   schlägt er sich durchs Leben, bis der Zufall alle drei wieder zusammenführt. 
Calvero tritt mit seinem alten Partner (Buster Keaton) während einer Benefizveranstaltung, von Terry für ihn organisiert, mit großem Erfolg auf. Da passiert es - bei einer Zugabe bekommt Calvero einen schweren Herzinfarkt. Sein inniger Wunsch wird ihm erfüllt, er wird zur Bühne getragen und nimmt als letzten wunderbaren Eindruck Terrys Auftritt als gefeierte Tänzerin, mit hinüber in die andere Welt. 
›Limelight‹ auch ein Film über die zwischenmenschlichen Liebe zweier Generationen, der eine leise emotional sehr feine  Brücke des Verstehens baut. 
Charly Chaplin, der ganz Große, das Genie, sehr charismatisch -  er kann es wie kein anderer, seine Zuschauer  ins Wechselbad der Gefühle tauchen. Lachen und Weinen liegen sehr nah beieinander. Die Szenen, in denen er ohne Worte seine Geschichte erzählt, seine innersten Gefühle offenbart - einfach brillant und sehr beeindruckend. Alle Schauspieler bieten dem Zuschaer Höchstleistung! Der Film - reinste Melancholie, feiner Humor und wunderbare Musik! 
»Limelight« trägt autobiografische Züge Chaplins, die Geschichte seiner verarmten Wurzeln, sein Aufstieg zum Star in englischer Music Halls und seine Hollywood – Karierre finden im Film sachten Widerhall. Chaplin teilt mit uns seine Gedanken, seine Lebenserfahrungen und seine Altersweisheit. 
Es ist eben ganz und gar ein Chaplin Film, fast seine ganze Familie spielt mit. Er schrieb das Drehbuch, führte Regie, die Musik und produzierte den Film. 
Während der Promotiontour zur Uraufführung des Films in London, wo der Film am 16. Oktober 1952 seine Weltpremiere erleben sollte, bekam Charlie Chaplin Einreiseverbot nach Amerika. 
Heidelinde Penndorf 

Und genießen Sie jetzt die wunderbare einfühlsame Filmmusik 


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Zwischen den Jahren - Zeit für gute Filme: Casablanca - Michael Curtiz


Was für ein Film, auch heute noch, er hat nichts von seinem Reiz, seiner Faszination
verloren! 

Ich habe ihn schon X Mal angeschaut und immer wieder wirkt sein ganz besonderen Zauber auf mich und rührt mein Herz.. Spitzenbesetzung bis in die Nebenrollen! ›Casablanca‹ ist ein Film der Extra-Klasse- ganz großes Kino - einer von den unerreichten Klassikern aus dem goldenem Zeitalter Hollywoods!

Die Handlung des Films beleuchtet einen wichtigen Ausschnitt des zweiten Weltkriegs. Die deutsche Wehrmacht hat Frankreich schon teilweise besetzt, ausgenommen das teilsouveräne staatliches Territorium (Protektorat) Marokko- gehört zu Französisch- Nordafrika und somit zu État français (unbesetzte Zone- Vichy-Regime).

Aus diesem Grund flüchten viele Menschen nach Casablanca. Sie hegen die Hoffnung vom dortigen Flughafen über Lissabon nach Amerika zu kommen.

Und dort in Casablanca, in Rick's Cafe, begegnet Ilsa Lund (Ingrid Bergmann), verheiratet mit dem bekannten tschechischen Widerstandskämpfer Victor László (Paul Henreid), ihrer einstigen großen Liebe, dem Lokalbesitzer Richard Blain (Rick)

»Casablanca« gelingt es, eine sehr intime Nähe zu den Zuschauern herzustellen. Der Film ist Melodramatik, Thriller und Liebesfilm in einem. Humphrey Borgart und Ingrid Bergmann, unübertroffen. Beide leben ihre Rollen charismatisch und liebenswert, sie sind Rick und Ilsa Lund!

Das Drehbuch, der Film sind gespickt mit Zitaten, die in den tagtäglichen Sprachgebrauch übernommen wurden.
»Spiel es noch einmal Sam«
»Uns bleibt immer noch Paris«
»Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!«
und natürlich:
 »Schau mir in die Augen, Kleines«
sind fast jedem bekannt.

Der Song »As Time Goes By« halt Weltruhm erlangt und spätestens, wenn er im Film am Klavier gespielt und gesungen von Dooley Wilson - erklingt, dann ist es um meine Fassung geschehen und ich schluchze los.

Der Film zieht die Zuschauer von Anfang bis Ende in seinen Bann!. Telefon und Klingel sollten abgeschaltenm werden. Wer diesen Film nicht kennt, hat im Genre der goldenen Hollywood Ära wirklich echt Nachholbedarf. »Casablanca« ist einfach ein MUSS. 

Heidelinde Penndorf

Lassen Sie sich für den Augenblick ins Café Ugarte entführen : »Spiel mir das Lied noch einmal Sam« (unter den Amazon Button)




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As Time Goes By




Zwischen den Jahren - Zeit für gute Filme: Im Auftrag des Teufels - mit Keanu Reeves und Al Pacino





Ein genialer Mystery - Thriller, der es in sich hat - ganz großes Kino.

Al Pacino, ein Meister seines Faches!

Spezialeffekte steigern die Spannung ins Unermessliche, Gänsehauteffekt ist garantiert.

Fiktiv und doch realitätsnah. düster, atemberaubend und dramatisch - Spitzenleistung von Keanu Reeves und Al Pacino!








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Montag, 28. Dezember 2015

Zwischen den Jahren - Zeit für gute Filme: Der große Diktator (The Great Dictator) von und mit Charlie Chaplin ♥


Der Film ist ganz großes Kino, ein Meisterwerk mit einem unvergesslich politischem Charme und einem einmaligen Zauber. Für mich ist der Film eigentlich das bedeutendste Film - Monument gegen Krieg, gegen korrupte Macht, gegen Völkerhass und gegen Faschismus.

Der Film ist eine einzigartig grandiose und geniale Persiflage des Größenwahns, der Gier nach Macht, der Arroganz der Politik und des Nationalsozialismus, ohne deren Bedrohung zu verharmlosen.

Der große Diktator‹ berührt die Wahnwitzigkeit des ersten Weltkrieges und das unausweichliche Zusteuern auf den zweiten Weltkrieg.

Durch eine imaginäre Sprache und perfekter Imitation der Mimik und Gestik Hitlers gelingt Charlie Chaplin eine geniale Mischung aus Persiflage und ernsthafter Kritik  an der Person Hitlers.

Das Spiel, der Tanz mit der Weltkugel in der 51gsten Spielminute- ist einzigartig- Der Zuschauer hält den Atem an:

Filmzitat:
»Alles oder Nichts- Der Herrscher der Welt – meiner Welt«
Zitatende

Und Peng zerplatzt der Größenwahnsinns-Traum! Die Filmszenen reizen oft zum Lachen! Doch oftmals blieb es mir im Halse stecken, so klar war der Spiegel, den man Deutschland vorhielt! Beschämend! Und mir kam der Satz in den Sinn ›Wehret den Anfängen!‹ Demut und Bescheidenheit, auch in der Europa -Politik sind mehr wie angebracht!

Der kleine jüdische Friseur sieht dem großem Diktator, der in einem zweiten Weltkrieg fanatisch machtbesessen eine neue Weltherrschaft vorbereitet,, zum Verwechseln ähnlich.
Und  nach einer Stunde und 45 Filmminuten geschieht es, der Große Diktator und der kleine jüdische Friseur werden verwechselt. 

Ein großes Glück für die Menschheit - doch nur im Film! Der Beginn des zweiten Weltkrieges wird abgewendet. Die letzten sieben Filmminuten sind ergreifend, verursachen Gänsehaut, dringen ins Herz und die Seele - für immer!

Die Rede, die wohl nie ein echter Politiker halten wird, obwohl ihm alle Herzen zufliegen würden und ihm alle Stimmen sicher wären!

Eine Rede, die man niemals vergisst, die für immer in meinem Herzen einen festen Platz haben wird. Eine Rede der Hoffnung für eine bessere Zukunft, eine Rede für den Frieden,  gegen Rassismus, Macht und Krieg - einzigartig - großartig - unvergesslich!

Danke Charlie Chaplin!

Der Film wird nie an Bedeutung verlieren!

Heidelinde Penndorf

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