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Freitag, 13. Oktober 2017

Herbstlektüre zu empfehlen: Thriller von Marion Krafzik


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Leseempfehlung: Mörderisches von Lina George



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Spannende Herbstlektüre: Thriller von Fiona Limar



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Donnerstag, 28. September 2017

Neu*Neu*Neu*: Die Braut - Katrin Thiele

Kurze Inhaltsangabe Klappentext:
Eigentlich ist Felix mit seinem Leben ganz zufrieden. Seit seinem Umzug aufs Land sind die Kneipennächte in Hamburg reduziert und seine beruflichen Ambitionen tendieren unverändert gen Null. Doch eine Nacht ändert alles. Am Rande der Elbchaussee entdeckt er eine verstörte Braut. Obwohl sie kein Wort spricht und die Flecken auf ihrem Kleid verdächtig nach Blut aussehen, nimmt er sie mit zu sich.
Die Braut entpuppt sich als reiche Reederstochter Mara Römberg, deren Bräutigam erschossen wurde. Felix überwindet seine Abneigung gegen geregelte Arbeit und schleicht sich in der Römberg-Familie als Chauffeur ein
Je tiefer er in die Familiengeheimnisse eintaucht, desto verwirrender wird seine Suche nach der Wahrheit, doch zum ersten Mal im Leben ist Felix entschlossen, eine Sache durchzuziehen. Selbst wenn er dadurch in Lebensgefahr gerät …
Rezension:
Die Autorin liefert der Leserschaft einen brillanten Debütroman aus dem Genre Krimi, der ziemlich spannend rüber kommt. Faszinierend, wie sie ihre Leser immer wieder auf die falsche Fährte lockt, ihnen gleich mehrere Verdächtige präsentiert, die zwar alle irgendwie nicht koscher sind, doch als Mörder nicht infrage kommen.
Überaus lebendige, charismatische und ausdrucksstarke Charaktere machen das Leseerlebnis nahezu perfekt. Der psychoanalytische Touch, den Katrin Thiele der Handlung gibt, verdeutlicht die Handlungsweisen der verschiedensten Protagonisten – beeindruckend hier sind auch die verschiedensten Schilderungen posttraumatischer Belastungssymptome, die die Charaktere so unverwechselbar zeichnen.

Charmant finde ich die Idee, den verschiedenen Tiefen des Unterbewusstseins des Hauptprotagonisten Felix, zwei sehr unterschiedlich ausgerichtete Charaktere zuzuordnen. Stimmt nachdenklich und entlockt der Leserschaft so manches Schmunzeln, erkennt man sich da doch selbst manchmal wieder.

Katrin Thiele hat einen sehr lebendigen, flüssigen Schreibstil. Markant zeichnet sie auch die Umgebung der handelnden Protagonisten, sodass man Kopfkino in reinster Ausprägung erlebt.

Alles in allem ein sehr lesenswerter Krimi, den ich sehr gern der Leserschaft empfehle.
Heidelinde Penndorf

Samstag, 23. September 2017

Neu*Neu*Neu*: Karlsruhe in den Jahren 1945 - 1954 Wiederaufbau und Neubeginn einer Stadt im Nachkrieg - Dirk von Grolman



Kurze Inhaltsangabe Klappentext:

Karlsruhe in den Jahren 1945 - 1954 Wiederaufbau und Neubeginn einer Stadt im Nachkrieg Erinnerungen Berichte Dokumente Bilder und Gedanken zur Stadtgeschichte für die Zeitgenossen und kommenden Karlsruher gesammelt u. dargestellt von Dr. jur. Dr. phil. Adolf von Grolman bearbeitet, bebildert u. herausgegeben von Dirk G. W. von Grolman Hannover 2017.

Rezension:

Und wieder halte ich ein literaturhistorisches Werk von Dirk von Grolman in den Händen, welcher liebevoll die Erinnerungen, Berichte und Dokumente seines Onkels zur Geschichte der Stadt Karlsruhe der Jahre 1945 bis 1954 aufbereitet und neu verlegt hat.

Ein Buch, in dessen Inhalt sich die Liebe widerspiegelt, die der Literaturkritiker Adolf von Grolman für seine Heimatstadt Karlsruhe in seinem Herzen trug. Zusammengetragene Erinnerungen, Berichte, Dokumente, Bilder und Gedanken, welches das Zeitkolorit der ersten neun Nachkriegsjahre der Stadt zeigt.

Man merkt dem damaligen Dr. jur. Dr. phil. Adolf Grolman in bestimmten Kapiteln des Buchs, seine Erschütterung an, die der Zweite Weltkrieg in den Seelen der Menschen und in der Seele Karlsruhes hinterlassen hat. Sachlich und ernsthaft setzt er sich mit den Geschehnissen auseinander. Der Autor übt auf leise Weise Kritik, hinter der auch die Traurigkeit spürbar ist, die Grolman empfunden hat. Spiegelt in seinen Worten die damalige Seele der Stadt – trist, zerstört, krank, manchmal auch noch verirrt und doch zum Neubeginn bereit.

Statistisch wertvolles Zahlenmaterial, die Beschreibung des Lebens der Menschen in Karlsruhe von 1945 bis 1954, der Wiederaufbau der Stadt, die Entwicklung der Kultur, Gerichtsbarkeit, Politik, Wirtschaft und das Bestreben nach Wohlstand sind ein Bestandteil des Buchinhalts, genauso wie wertvolles Bildmaterial, ergänzend mit liebevollen und kenntnisreichen Beschreibungen der kulturhistorischen Hintergründe bestimmter Bauten und Sachlagen.

Erwähnenswert ist auch die Einstellung des Autos Adolf von Grolman, der im Buch schrieb, dass bestimmte zerstörte Bauten als kulturhistorische Ruinen ihren eignen mahnenden Charme ausstrahlen und es wert sind, als Ruinen erhalten und baulich als solche gepflegt zu werden.

Das Buch ist stilistisch bemerkenswert gut, aber auch in diesem Buch ist der Zwiespalt Grolmans zum weiblichem Geschlecht, zum Feminismus, spürbar:

Zitat:

Die Stadt Karlsruhe hat 1945 erst zögernd und dann mit fester und männlicher Entschlossenheit einen ganz bestimmten Weg zu gehen unternommen.

Zitatende

Ein imposantes zeitgeschichtliches Dokument, dieses Buch. Es ist nicht nur eine Chronik – sondern bemerkenswert mehr. Es zeigt die ureigensten Wechselbezüge, die verschiedensten Konnexionen, sei es geschichtlich, politisch, kulturell und zwischenmenschlich auf, die den besonderen Charakter Karlsruhes in den Nachkriegsjahren ausmachten. Zugleich ist das Buch auch ein Liebeserklärung des Literaturkritikers und Autors Adolf von Grolman an seine Heimatstadt.

Heidelinde Penndorf



Der große Diktator (The Great Dictator) von und mit Charlie Chaplin



Der Film ist ganz großes Kino, ein Meisterwerk mit einem unvergesslich politischem Charme und einem einmaligen Zauber. Für mich ist er das bedeutendste Film-Monument gegen Krieg, gegen korrupte Macht, gegen Völkerhass und gegen Faschismus – ein herausragendes Plädoyer für den Frieden auf der Welt.

Die Handlung ist eine einzigartig grandiose und geniale Persiflage des Größenwahns, der Gier nach Macht, der Arroganz der Politik und des Nationalsozialismus, ohne deren Bedrohung zu verharmlosen.

»Der große Diktator« berührt die Wahnwitzigkeit des ersten Weltkrieges und das unausweichliche Zusteuern auf den zweiten Weltkrieg.

Durch eine imaginäre Sprache und perfekter Imitation der Mimik und Gestik Hitlers gelingt Charlie Chaplin eine geniale Mischung aus Persiflage und ernsthafter Kritik an der Person Hitlers.

Das Spiel, der Tanz mit der Weltkugel in der 51gsten Spielminute, ist einzigartig. Die Zuschauer halten den Atem an.

Filmzitat:

»Alles oder Nichts – Der Herrscher der Welt – meiner Welt«

Zitatende

Und Peng zerplatzt der Größenwahnsinns-Traum! Die Filmszenen reizen oft zum Lachen! Doch oftmals blieb es mir im Halse stecken, so klar war der Spiegel, den man Deutschland vorhielt! Beschämend! Und mir kam der Satz in den Sinn »Wehret den Anfängen!« Demut und Bescheidenheit, auch in der Europa-Politik sind mehr wie angebracht!

Der kleine jüdische Friseur sieht dem großem Diktator, der in einem zweiten Weltkrieg fanatisch machtbesessen eine neue Weltherrschaft vorbereitet,, zum Verwechseln ähnlich.

Und nach einer Stunde und 45 Filmminuten geschieht es, der Große Diktator und der kleine jüdische Friseur werden verwechselt. Ein großes Glück für die Menschheit - doch nur im Film! Der Beginn des zweiten Weltkrieges wird abgewendet. Die letzten sieben Filmminuten sind ergreifend, verursachen Gänsehaut, dringen ins Herz und die Seele – für immer!

Die Rede, die wohl nie ein echter Politiker halten wird, obwohl ihm alle Herzen zufliegen würden und ihm alle Stimmen sicher wären!

Eine Rede, die man niemals vergisst, die für immer in meinem Herzen einen festen Platz haben wird. Eine Rede der Hoffnung für eine bessere Zukunft, eine Rede für den Frieden, gegen Rassismus, Macht und Krieg, einzigartig, großartig und unvergesslich!

Danke Charlie Chaplin!

Der Film wird nie an Bedeutung verlieren!

Heidelinde Penndorf

 
 

Medien

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Nachdenken! Tikwa heißt Hoffnung - Ilse Campbell


Eine Homage an die Liebe und ein Antikriegsbuch!
Israel – faszinierend und beeindruckend, die gesellschaftlichen Strukturen unkompliziert und kompliziert zugleich, so erlebt die deutsche Abiturientin und Aussteigerin Susanne Ende der 70 er Jahre dieses kriegsgebeutelte Land.
Die Protagonistin genießt die einfache gemeinschaftliche und idealisierte sozialistische Lebensweise in einem Kibbuz. Dort lernt sie ihre große Liebe Schalom kennen. Sie heiraten in Deutschland, da es in Israel keine standesamtlichen Trauungen gibt. Das junge Ehepaar gewöhnt sich schnell an die neu gewonnene Selbstständigkeit in ihrer kleinen Wohnung in Tiberias und als sich Nachwuchs einstellt, ist das Glück der kleinen Familie perfekt.
Ist perfekt bis zu jenem Tag des Jahres 1982, an welchem die Operation »Frieden für Galiläa« ihren Anfang nimmt, Schalom eingezogen wird und während des Einmarsches in den Libanon seine Kameraden verliert. Er gilt tagelang als verschollen, nach einer Odyssee im Feindesland und einem kurzen Krankenhausaufenthalt kehrt er als gebrochener Mann zu seiner kleinen Familie zurück. Seine Seele blieb im Krieg, dort wo seine Kameraden bestialisch ermordet worden.
Das Buch fesselt, hat mich sehr aufgewühlt zurückgelassen und gern hätte ich mir einen anderen Schluss gewünscht. Doch dann hab ich gesehen, welches Potential das Buch insgesamt seinen Lesern anbietet.
»Tikwa heißt Hoffnung« ist für mich ein Antikriegsbuch.
Anhand der veränderten Psyche Schaloms, erfahren die Leser, wie sehr sich posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) insgesamt auf das Leben Betroffener auswirken – persönlich, sozial und beruflich. Extreme psychische und physische Symptome bei Ablehnung professioneller Hilfe wie in diesem Falle und auch, wenn Heimkehrer damit allein gelassen werden, lassen die Leser erkennen, welch irrationalen Schaden Krieg im Menschen hinterlässt.
Betroffene haben Verletzungen, die man rein äußerlich nicht bemerkt. Ihre Seele, ihre Psyche leidet, ist tief verletzt, oftmals für immer. Sie tragen Narben auf der Seele, die nie ganz verheilen und zu gewissen Zeiten aufbrechen, wie eitrige Geschwüre. Sie sind für den Rest ihres Lebens traumatisiert, dass kann, wie im Buch geschehen, ihre Persönlichkeitsstruktur und somit ihr gesamtes Leben verändern, bis hinein in den engsten Familien - und Freundeskreis.
Die Realität eines Krieges ist zornig, gemein, dramatisch, riecht nach Tod und zerstört die Liebe.
»Tikwa heißt Hoffnung« ist außerdem ein sehr informatives Buch. Durch erinnerungsbedingte Rückblenden beider Hauptprotagonisten erfahren die Leser Wissenswertes über dieses Land. Sehr feinfühlig schildert die Autorin die Schwierigkeiten des sozialen Zusammenlebens von Israelis und Arabern und führt uns an die Sitten und Gebräuche beider Völker heran. Die Leser erlangen auch Kenntnis darüber, dass zur Grundausbildung des Wehrdienstes, alle jungen Männer und Frauen Israels, gleichermaßen verpflichtet sind.
Neu ist für mich, dass es in diesem Zeitkolorit Israels keine Berufsausbildung in dem Sinne gab. Die jungen Menschen suchten sich einen Job, erworben in der Praxis alle Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse, die sie dazu befähigten, diesen Beruf auszuüben.
Interessant ist auch die Schilderung der Erfahrungen jüdischer Polen, die während des deutschen Holocausts nach Israel flüchteten und dort eine zweite Heimat fanden.
Wie Neu-Einwanderer in diesem Land unterstützt werden, zum Beispiel durch die sogenannten Ulpa-Schulen, die eine schnelle und problemlose Eingliederung in den israelischen Alltag ermöglichen, zeugt von großer Weitsicht der Einwanderungspolitik des Landes.
Ilse Campbells Schreibstil ist sehr feinfühlig, fesselnd und überaus spannend, die Handlung des Buchs sehr emotional und durchweg aufrüttelnd. Alle Protagonisten und verschiedenen Charaktere begegnen den Lesern überaus facettenreich und lebendig – Kopfkino pur!
Das Buch ist im besonderen Maße auch eine Homage an die Liebe!
Chapeau Ilse Campbell für dieses vielschichtige Buch!
Meine Leseempfehlung: Ich empfehle das Buch uneingeschränkt. Lesen Sie es!


💕 Nachdenken ... Hallelujah 💕

     

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💕 Nachdenken ... Imagine - John Lennon 💕


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💕 Nachdenken ... Flieg, Gedanke, getragen von Sehnsucht - Nabucco 💕

Nabucco, eine Oper von Giuseppe Verdi, 1841 komponiert und  uraufgeführt am 9. März 1842 im Teatro alla Scala in Mailand, zeigt das Streben und den Kampf des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft.. Auch die Selbstüberhebung des Titelhelden  ist tragend. E will sich selbst zu Gott  erheben und verfällt daraufhin dem Wahnsinn. Erst durch seine Bekehrung zum Gott der Hebräer wird er geheilt. Das Libretto stammt von Temistocle Solera (1815 - 1878). Nabucco, der erste ganz große Erfolg Verdis!
Der Gefangenenchor oder Freiheitschor  Va, pensiero, sull'ali dorate  (Flieg, Gedanke, getragen von Sehnsucht), ist ein Chorwerk aus dem dritten Akt der Oper. Der Chor der Hebräer singt voller Sehnsucht vom Heimatland und ruft Gott um Hilfe an. Dieser Chor gilt als berühmtester aller Verdi - Chöre.
Ich hör den Gefangenenchor/Freiheitschor sehr gern in Situationen, in denen ich gefrustet bin, mein Kampfgeist am Boden liegt - eindringliche und gefühlvolle Musik und auch genau so eindringlich gesungen! Gänsehaut pur, weil man die Sehnsucht nach Freiheit nachempfinden kann. Die tragende Hoffnung des Werkes ist einmalig. Daraus schöpfe ich in den unterschiedlichsten Lebenslagen immer neue Kraft und Mut.
Heidelinde Penndorf 

Medien

Montag, 11. September 2017

Neu*Neu*Neu*: 💕 Millionärin wider Willen: Elenas Haus - Brigitte Teufl-Heimhilcher



Kurze Inhaltsangabe Klappentext:

Weiter geht es mit Elena, der glücklichen Lottogewinnerin, und ihrer Familie. Nachdem Elena ihren Gewinn in ein Mietshaus investiert hat, beziehen ihr Sohn Axel und seine Familie eine der Dachgeschosswohnungen. Doch Axel ist wenig begeistert, als seine Schwester Kerstin ihre neue Anwaltskanzlei ebenfalls dort einrichtet und ihren Freund, der plötzlich als Alleinerziehender dasteht, gleich daneben einquartiert. Und was wird Elenas Freund sagen, wenn ihr Ex-Mann Ossi das alte Hofgebäude in eine Atelierwohnung umbaut? Mit Umsicht und Tatkraft versucht Elena, alle Interessen unter einen Hut zu bringen – ob ihr das gelingen wird?

Rezension:

Die Fortsetzung der Geschichte des Buchs »Millionärin wider Willen – Elenas Geheimnis« liest sich genauso spritzig wie der erste Teil und ist die ideale Lektüre für entspannte Stunden.

Es ist gar nicht so einfach, mehrfache Millionärin zu sein, mit so einer komplizierten Chaosfamilie hintendran. Doch so langsam verläuft Elenas Leben und auch das ihrer Familie in geordneten Bahnen. Die Autorin sorgt jedoch für genügend Kurzweiligkeit und Lebendigkeit der Handlung. Elenas Leben bleibt also trotzdem alles in allem aufregend und turbulent. Die Idee eines Familien – Mehrgenerationenhauses hat was – auch Elenas Familie kann sich damit anfreunden.

Dieser zweite Teil schreit nahezu nach einer Fortsetzung. Wie wird es für Axel, ihren Sohn weitergehen, wird er als Lokalpolitiker, trotz aller Intrigen, bestehen können? Wie geht es weiter mit Elenas neuer Liebe und wie entwickelt sich das Künstler- und Liebesleben ihres geschiedenen Ehemannes?

Brigitte Teufel-Heimlicher schreibt wie immer sehr flüssig und humorvoll, die Charaktere sind weiterentwickelt und überaus lebendig. Eine Lektüre, die ich jedem empfehlen kann, um mal aus dem gestressten Alltag herauszutreten und einen kleinen kurzweiligen und humorvollen Leseurlaub einzulegen.

Heidelinde Penndorf


Samstag, 2. September 2017

genehmigte Leseproben 💞💕 einfach anklicken

Leseprobe: Gesichter aus Stein: The Deep Web - T.A.M. Lang
Kapitel: Nähe/1 Seite 131/132 Auf der kleinen, kaum befahrenen Straße ›Zur Kanzel‹ parkt ein dunkelblauer Golf 3 im Schatten einer gewaltigen Ulme, deren Blätterdach selbst die Straßenbeleuchtung abschirmt. Nichts Ungewöhnliches hier. Für viele Jugendliche ist der VW Golf ein beliebtes Erstfahrzeug. Gerade hier, nahe der Kaserne. Aus dem Wagen ist kein Laut zu hören und der Fahrer sitzt nun schon seit Stunden reglos und beobachtet das schmucke Einfamilienhaus. Darin wohnt Franziska Voigt samt Tochter Jessika. Es ist der Ford, der ihn stört. Ein dunkelroter Ford Orion. Der Besitzer des Wagens, Wolf Schmitt, Ex-Mann der Mieterin, hält sich schon seit dem…
Leseprobe: Schwarze Rosen für Oliver - Valerie le Fiery & Frank Böhm
Herzklopfen „Du?“, entfährt es Pascal erstaunt. „Wie kommst du denn hierher?“ Dass er Oliver gerade eben geduzt hat, fällt ihm nicht einmal auf, der Angesprochene jedoch kann sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. „Ja ich, in voller Lebensgröße. Ähmmm … ich denke … ich bin mit dem Wagen hergekommen. Sag mal, arbeitest du hier? Ist ein hübscher Laden. Gefällt mir sehr gut.“ „Wie hast du mich gefunden oder ist es nur ein Zufall? Und nein, ich arbeite hier nicht einfach, es ist mein Geschäft. Ich bin der, der draußen dransteht.“ „Kommst du aus Frankreich? Ich meine nur so – wegen…
Leseprobe: Gesichter des Verrats - Marion Krafzik
Kapitel Einundvierzig Nur für einen Moment hebe ich die Lider, und sofort dringt grelles Licht in meine Pupillen. Ich bin tot. Ganz sicher. Das ist das Licht, von dem alle reden. Blutverschmierte Handschuhe fuchteln vor mir herum. Mein Gott, sie haben mich aufgeschnitten und lassen mich verbluten wie ein abgestochenes Schwein. Es tut so weh. Ich stoße einen schrillen Schrei aus, der mein Trommelfell zu zerbersten droht. Beruhigende Worte folgen, eine kühle Hand, die auf meiner Stirn ruht, ein Gesicht, das ich nur verzerrt wahrnehme, und dann der Todesstoß, ich halte die Luft an. »Pressen, Sie müssen pressen«, spricht die…
Leseprobe: Prequel »Die Vier Reiche - Mission Herodes« Patrick R. Ullrich
Prolog Aus der Bibel der Menschen, Matthäusevangelium: Als aber der Sohn Gottes zu Bethlehem geboren ward, in den Tagen des Herodes, des Königs, siehe, da kamen Magier vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen: »Wo ist der König der Juden geboren? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.« Da berief Herodes die Magier mit Hinterlist und ersuchte von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes. Und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: »Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet mir, damit auch ich komme…
Tag Null Die Sonne ist warm, und du reckst dich ihr entgegen. Die Luft ist frisch. Vielleicht ein wenig zu frisch an diesem Samstag Mitte März. Es riecht noch nach Schnee. Zwar nur ein klein wenig, aber doch stark genug, um ihn zwischen all den Gerüchen – einem Gemisch aus Autoabgasen, Küchendunst, der salzigen Seeluft und dem Stinken der verwesenden Muscheln und Krabben am Strand – hindurch zu schmecken. Der Wind transportiert das Dröhnen der Schiffsmotoren und mit ihm einen Schwall stickigen, verbrannten Schweröls bis zu dir herauf. Dort unten legt man gerade ab. Du greifst in deine…
›Sohn der Nitribitt‹ ist der Beginn von ›Ich sags nur dir...‹ Ohne Rosemarie gäbe es nichts zu erzählen. Sie brachte ihn auf die Welt und starb unter mysteriösen Umständen. Der Junge realisierte nie, dass er einmal mit ihr gesprochen hatte... Er war Zeitlebens im Glauben, sie nie kennengelernt zu haben. Alles begann zur Weihnachtszeit. *** Bei all dem Trubel konnte Rosemarie ihren Sohn nicht vergessen. Sie holte Snow aus der Tierpension. Der Hund freute sich und pinkelte dort vor lauter Aufregung auf den Boden. „Ja meine Süße, Mutti ist ja…
Leseprobe: Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch 1): wenn kleine Roboter träumen - Francis Linz
Der Autor über das Buch: Es ist selbst mir ein großes Rätsel, wieso sich Anthony ausgerechnet mich ausgesucht hat, um seine Geschichte in der Welt zu verbreiten. Denn es verhält sich keineswegs so, wie der der Leser vermuten möchte, dass hier ein Schriftsteller mit einer überbordenden Fantasie am Werk ist, so wie sie der Psychologe Anthony bescheinigt hat, im…

Samstagnachmittagmusik 💕💞 Ich gehör nur mir - Annemieke van Dam - aus dem Musical »Elisabeth«

Am 03.09.1992 schrieben Michael Kunze (Libretto) und Sylvester Levay (Musik) Musikgeschichte.
»Elisabeth« wurde an diesem Tag im Theater an der Wien uraufgeführt. 
Es erzählt die Lebensgeschichte der österreichischen Kaiserin Elisabeth als Totentanz.
›Ich gehör nur mir‹ was für ein ein starker Song, welch emotional intensiver beeindruckender Text! 
Genießen Sie den Song, gesungen von Annemieke van Dam.


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