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Mittwoch, 9. Dezember 2015

Neuvorstellung: Küss mich in Rom - Mona Frick

Die persönliche Ich-Form des Romans vermittelt das Gefühl, als ob man Amy, die Hauptprotagonistin und Autorin, schon lange kennen würde. Sie ist ein bisschen so wie ich: quirlig, extrovertiert, übersprudelnd.
Ja, und es ist keinesfalls verwunderlich, dass ich von Anfang bis Ende des Romans das Gefühl hatte, ein sehr vertrautes Telefongespräch mit Amy zu führen. Ich erfuhr von ihrer verpatzten Verlobung, ihres Selbstmitleids deswegen, und lernte ihre Freunde Bernd und Patricia kennen, auf die sie sich in jeder Lebenslage zu 100% verlassen kann.
Und immer wieder zwischen den Zeilen … die persönliche Unruhe, das Fleckchen in ihrer Seele, welches sich nach Liebe sehnt, endlich den Mann zu finden, der zu ihr passt, die ganz große Liebe eben.
Innerhalb kurzer Zeit weiß ich, wie sehr sich Amy für die Flüchtlinge engagiert, sogar die Patenschaft über den Flüchtlingsjungen Rami  übernommen hat und für ihn und andere Kinder die Einschulung organisiert. Die Autorin geht sehr emphatisch an diese Aufgaben heran und die Herzen der Menschen, die auf der Suche nach Ruhe und Frieden sind, fliegen ihr zu. Es gibt einige Probleme zu lösen. Zum Beispiel sind die Lieferanten ziemlich unflexibel und stellen sich kaum auf die Essgewohnheiten der Flüchtlinge ein und die Angriffe fremdenfeindlicher Gruppen nehmen zu. ... hier klicken und weiterlesen