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Freitag, 26. Juli 2013

Sternschnuppenbraut - Claudia Garrido Luque

Eine Frau auf der Suche nach ihrem »ICH« - die emotionale Reise zu sich selbst! 

Exzerpt der Handlung des Buches:

Angst nicht geliebt zu werden, Angst nicht anerkannt zu sein mit all seinen Fehlern und Schwächen– ja ANGST – Angst ist die größte Triebfeder sein eigenes ICH zu verbiegen. 

Und dabei vergisst man selbst seine Stärken. Der Prozess ist schleichend, man selbst merkt es gar nicht, weil man seinen unmittelbaren Mitmenschen- seiner Familie – seinem Partner, seinen Arbeitskollegen, seinen Freunden…. gefallen, geliebt und anerkannt werden will! Man wird jemand anderes – jemand der uns eigentlich unbekannt ist, der uns nicht vertraut ist, jemand mit dem wir uns im Inneren gar nicht wohl fühlen, den wir nicht lieben und manchmal sogar hassen! Innere Unzufriedenheit- tief in der Seele macht sich breit und man hastet in diesem Zustand durch das Leben, jede Sekunde, Minute, Stunde jeden Tag, viele Jahre und ist tief in sich unglücklich – doch das wird übertönt. Überspielt! 

Und dieser Zustand dauert an, bis irgendetwas Gravierendes in unserem Leben passiert, und man plötzlich erwacht und nicht mehr weiß, wer man wirklich ist. Schubladen der Erinnerung – eine nach der anderen werden geöffnet- Selbstfindung, die weh tut bis tief in die Seele. Ein schmerzhafter langer Prozess, bis man sich annimmt und liebt, wie man nun mal ist. 

Claudia Garrido Luque beschreibt in »Sternschnuppenbraut« diesen psychischen Prozess und lässt ihre Protagonistin Mila genau diesem leidvollen Erfahrungsweg des Lebens beschreiten. Das Buch ist sehr realitätsnah, sensibel, berührend und faszinierend in erzählender Ich- Form geschrieben. Die Leserschaft wird dadurch angeregt über das eigene Leben nachzudenken, Parallelen zu ziehen und sich selbst zu hinterfragen. Bemerkenswert - Lesenwert! 

Heidelinde Penndorf





Montag, 22. Juli 2013

Eine Hommage an Götz George- Heidelinde Penndorf



Quelle: wikipedia

Götz George wird 75 Jahre – Was für ein Mann- was für ein Schauspieler! Ich zähle ihn zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. Den Schauspieler bewundere ich schon lange und hab kaum einen Film mit ihm verpasst.

Angefangen hat es mit den Schimanski Tatorten- die für mich in ihrer Art herausragend waren. Sehr emotionsgeladen diese Tatorte mit ihm, alle menschelten und auch Götz Georges brachiale Sprachgewalt als »Schimanski« hat mir imponiert.

Seine tiefgründigen Filme sind für mich ein MUSS. Ich will hier gar nicht die einzelnen Fernseh- und Kinofilme aufzählen, die ihn auszeichnen. 

Nur einen speziell möchte ich hier nennen, der mich stark und tief beeindruckt hat. 

Mein Vater« Die Geschichte eines Busfahrers der an Alzheimer erkrankt. Götz George sehr überzeugend in der Rolle des an Alzheimer erkrankten vaters und auch Klaus J. Behrends als Sohn – beide bieten den Zuschauern eine Meisterleistung ihres schauspielerischen Könnens auf allerhöchstem Niveau - einfach Spitzelleistung! 

Chapeau Götz George für Ihr bemerkenswertes Gesamtwerk! Und Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag ! Ich freue mich, Sie bald als Schimanski wieder zusehen, so wie angekündigt! Bleiben Sie Ihren Zuschauern noch lange erhalten! 





Ein Sommertag- Heidelinde Penndorf





Ein Sommertag

Da krippelts und zappelts, es schwirrt und summt
Es zwitscherts, plätschert, es quakt und es brummt
Die Blumen sie lachen, tanzen im Wind
In mir erwacht mal wieder das Kind

Sonnenstrahlen kitzelt mich zum Lachen
Sie lassen mich Kinderspiele machen
Hicksen spielen, Gänseblümchenkrone im Haar
Der Sommer ist so wunderbar

Seifenblasen schweben schillernd in der Luft
Eis- so lecker und süß- was für ein Duft
Ich liege im Gras und hör die Natur singen
und seh die Grillen über die Wiese springen

Ein Sommerregen – die Natur sie trinkt
Eine graue Wolke die mir winkt
Barfuß durch den Regen, das Wasser ist warm
Schwups ist die Katze auf meinem Arm

Der Tag neigt sich dem Ende zu 
und das Krippeln und Zappeln, 
das Schwirren und Summen, 
das Quaken und Brummen
verstummt- Abendruh

©Heidelinde Penndorf








Dienstag, 16. Juli 2013

Die betrogene Frau - Gwen Hunter - Buchempfehlung

Der Titel des Buchs wird der Thematik der Handlung nicht gerecht!

Er vermittelt den Eindruck einer Courths-Mahler bzw. einer Rosamunde Pilcher – Geschichte. Dem ist aber nicht so!

Sätze des Romans, die mich wahrscheinlich nie ganz loslassen werden:

Blutest du, Mama?

Letztes Jahr, als Du von Tante Sonja wiedergekommen bist, hat Daddy gesagt, dass Du blutest und nicht verfügbar bist.

Du hast geblutet und warst nicht verfügbar. Und wir mussten spielen.

Und wie du diesmal weg warst, ist Onkel Richard zu Besuch gekommen.
Und Daddy hat ihm Dessie zum Spielen gegeben.

Ein unter die Haut gehendes, sehr spannendes und sehr emotionales Buch. In der ICH Form geschrieben, verbindet die Handlung auf sehr nahe persönliche Weise die Hauptprotagonistin Nicolett Danzincourt DeLande mit der Leserschaft.

Nicolett heiratet Montgomery DeLande, einen Sohn der ältesten und mächtigsten Familie Louisianas. Ihr Mann betet sie an, trägt sie auf Händen und Nicolett genießt ausgiebig und bewusst den Luxus, sie ist glücklich. Bis sie eines Tages von ihren beiden kleinen Töchtern diese Sätze hört – die Welt stand still – für diesen Augenblick. Immer wieder hallen diese Sätze in ihr wieder!

Und Nicolette macht die Schubladen ihrer Seele auf, die sie mit Erlebnissen ihres Ehelebens gefüllt hat, welche sie eigentlich für immer ignorieren wollte, ja ignoriert hat - und das viele Jahre lang. Und was da aus den Schubladen quillt erschreckt und erschüttert sie – sie kann sich der ungeschminkten Wahrheit nicht mehr verschließen! Das Bewußtsein, jahrelang die oftmals erzwungene, mit kleinen Folterungen angereicherte ehelich intime Pflichterfüllung ertragen und hingenommen zu haben, die individuelle Familiengeschichte bzw. Tradition der Familie DeLande - bezogen auf die Geburt von weiblichen Nachkommen - und auch die manchmal sehr deutlich wahrnehmbare Persönlichkeitsspaltung ihres Ehemannes, bringen sie nun, da sie klar und deutlich bewußt vor ihr liegen - an den Rand eines Abgrunds!
Die ausgesprochenen Sätze ihrer Töchter ändern alles - ändern ihr Leben schlagartig und das ziemlich krass. Sie kämpft, schützt ihre Töchter und auch das neue Leben, was in ihr heranwächst! Ein Alptraum – der Kampf gegen die DeLandes beginnt! Am Ende bringt der Tod den Sieg!

Zusatz:

Nicolettes Freundin ist eine junge rassige bildschöne Frau, deren Großvater zu 1/8 afrikanischer Abstammung war. In diesem Zusammenhang erfahren die Leser dass das »Plaçage System« eine Extra- anerkannte Rechtsordnung durch die Louisiana Gesellschaft war, die aus der Zeit vor 1803 stammt, als Louisiana noch zu den Kolonien Frankreichs gehörte. »Plaçage« sollte den Mangel an weißen Frauen in den französischen Kolonien von Amerika (Louisiana Französisch und Santo Domingo) beheben. Männer weißer Hautfarbe gingen Ehen ein, z.B. mit afrikanischen u. indischen Frauen, um für den Fortbestand ihrer Familien zu sorgen. Diese Ehen waren damals rechtlich nicht anerkannt, die Frauen wurden wie Maîtressen behandelt und finanziell sehr gut gestellt. Männliche Nachkommen wurden auf die höheren Schulen geschickt, oftmals von der Mutter getrennt!

Nun kann geschlussfolgert werden, dass die Handlung des Romans in der damaligen Zeit angesiedelt ist. Weit gefehlt! Die Handlung geschieht in der jungen Vergangenheit, wahrscheinlich 1985/95. Und die älteste und mächtigste Familie Louisianas hat dieses »Plaçage System« wieder aufleben lassen, praktiziert es. Gerade auch dieser drastische Bezug zur Handlung, die Verquickungen hinein in die Ehe Nicolettes, sind schockierend, sehr bewegend und auch extrem bedrückend in ihrer eindeutigen Klarheit.

Die Autorin Gwen Hunter nimmt sich eines Tabu-Themas an - der Vergewaltigung in der Ehe und dem Kindesmissbrauchs durch den Kindsvater. Ein Thema, welches immer wieder mal kurz hervorgeholt wird, um dann schnellstens wieder in der Versenkung zu verschwinden, weil es Berührungsängste hervorruft. Die Mainstream Medien bringen es nur, wenn ein Fall öffentlich sensationell ausgeschlachtet werden kann. Die psychischen Hintergründe, der wirkliche Leidensweg der Beteiligten, spielen dabei eine untergeordnete Rolle. In der Handlung des Buchs werden Sachverhalte hinterfragt und von beiden Seiten - Täter und Opfer – meines Erachtens, sehr gut individuell auf diesen Fall bezogen - dargestellt.

Natürlich sind alle Fälle dieser Art immer individuell betrachtend, psychologisch anders. Doch Fakt ist, dass in unserer heutigen aufgeklärten modernen Zeit diese Art von Vergewaltigung und Kindesmissbrauch immer noch eine Dunkelziffer in der Statistik darstellt, weil man zum Beispiel aus Prestigegründen, Hilflosigkeit der Situation gegenüber, auch aus falsch verstandenem Sinn einer Ehe und auch aus Scham solche Verbrechen lieber schweigt, duldet und und die Tat als solche nicht zur Anzeige bringt. Ich denke, es liegt auch am System der heutigen Zeit, inwieweit Opfer wirklich psychologisch betreut und geschützt werden und inwieweit Opfer durch das Denkverhalten vom System zu Mittätern abgestempelt werden.

Meine Buchempfehlung - dieses Buch sollte man gelesen haben!


Und meinen Dank an die Autorin Gwen Hunter für dieses Buch! Chapeau!








Freitag, 5. Juli 2013

Nachgedacht! Peter Bunt - Autor

Nachdem ich mich aufgrund meiner Geschichten aus längst vergangenen Zeiten selbst in die Lebensumstände dieser Zeiten gedanklich einleben musste um ein Gespür für das zu bekommen, was damals das Leben ausmachte, sind mir doch so einige Vergleiche zu unserem heutigen Leben eingefallen.


Und ich musste für mich feststellen, dass wir in der Jetztzeit eigentlich gar nicht leben, sondern nur noch funktionieren und unser Dasein von der Geburt bis zum Tod in einer künstlich geschaffenen Hülle verbringen.

Peter Bunt - Autor

Und mein Eindruck ist, dass viele »zivilisierte« Menschen der heutigen Zeit sich schon lange vor den Lebensumständen fürchten, die sie sich selbst geschaffen haben.


Denn sie wissen nichts mehr von der Erde, wie sie wirklich ist, weil sie diese nicht mehr sehen, fühlen, riechen und hören wollen oder können.

Sie wissen nicht mehr wie es ist, Regen und Schnee auf dem Gesicht zu spüren, von einem eisigen Wind wie erstarrt zu sein, ein Feuer auf freiem Feld zu entfachen um dort wieder aufzutauen.

Sie haben keine Ahnung mehr wie es ist, an einem heißen Sommertag durchgeschwitzt in einen kalten Fluss zu tauchen.

Sie wissen nichts mehr von den Empfindungen, die das Leben und die Erde ausmachen und wie man auf ihr lebt. Die Menschen von heute wollen diese Erfahrungen nicht mehr empfinden.

Sie wohnen lieber in Betonkästen, die Hitze und Kälte aussperren und in denen eine Klimaanlage die natürlichen Jahreszeiten regelt.

Sie leben in ihrer eigenen Welt, die mit der Natur der Erde nichts mehr gemein hat.

Sie haben den Geruchsinn verloren, wissen nicht wie frisches Gras und Bäume riechen und wie sich feuchte Erde anfühlt.

Sie hören den Lärm aus ihren elektrischen Dolby Surround Anlagen, aber wissen nicht mehr, welche Klänge die Natur erzeugt.

Sie haben die Hälfte ihrer Erdmitbewohner gedankenlos ausgerottet, natürlich gewachsene Ressourcen dem Erdboden gleich gemacht und wundern sich nun über das gestörte Gleichgewicht der Natur.

Sie behaupten, dass es ihren Kindern einmal besser gehen soll und merken nicht, dass sie ihnen in Wirklichkeit jede natürliche Freude am Leben nehmen.

Sie schauen den Schauspielern im TV zu, spielen Abenteuer am PC nach und lassen sich Erlebnisse vorgaukeln, weil sie es längst verlernt haben irgendetwas selbst zu erleben.

Sie essen und trinken Speisen, die künstlich sind und nach nichts schmecken.

Sie erfinden und haben Krankheiten, die keine sind und wehren sich mit aller Macht gegen das älter werden.

Sie schaffen Gesetze, die wider der Menschlichen Natur sind und schränken so die von der Erde geschaffenen, natürlichen Lebensbedingungen immer weiter ein.

Ist das gut?

Welchen Sinn macht das alles?

Ich denke, das ist weder gut noch erfüllt es den Sinn und Zweck, den die Erde uns bietet, um auf ihr zu leben.

So wie wir heute leben, könnten wir auch in einer künstlichen Welt, irgendwo in den Weiten des Universums unser Dasein verbringen.

Und vielen Menschen würde es noch nicht einmal auffallen......

© Peter Bunt




Dienstag, 2. Juli 2013

Fluch und Segen des Fortschritts - Christopher Kerkovius





Meine Rezension ist eine tiefe Verbeugung vor dem Wissen des Autors Christopher Kerkovius.

Er vermittelt in diesem Buch ein profundes Wissen über die kausalen Zusammenhänge zwischen Physik, Philosophie, Psychologie, Biologie, Medizin und Wirtschafts-und Sozialwissenschaften.

Explizit wird in diesem Buch dargestellt, dass sich unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein grundlegend ändern müssen, weil sonst der Weg in die ökonomische, ökologische und menschliche Katastrophe vorprogrammiert ist. Der Autor unternimmt mit seinen Lesern eine Exkurs zur ganzheitlichen Wahrnehmung, und zeigt auf, das das Denken als Akt des Verstandes und der Vernunft zur analytischen und systematischen Verarbeitung von Informationen und Erfahrungen zur vernünftigen Aneignung der Wahrnehmung führt und darüber hinaus zu einem mentalen und intuitiven Erfassen und Wissen.

„Fluch und Segen des Fortschritts“ ist ein Fachbuch, keine Frage, doch eines, was den Leser nicht mit trockenem Lehrstoff zuschüttet, sondern in sehr eindringlicher Sprache darstellt, das unsere Erde und wir selbst vor einem Crash stehen.

Der Autor sagt uns - Es darf kein »WEITER SO« geben.

Der Leser macht Bekanntschaft mit dem »Holismus«, einer neuen Richtung innerhalb des philosophischen und wissenschaftlichen Denkens. Der Leser begegnet der vorsokratischen Philosophie, Platon und Plotin, Hegel, aber auch Persönlichkeiten wie Konrad Lorenz, Jean Gebser, Hans Jonas und Erich Fromm. Ebenfalls erfahren die Leser, wie C.F von Weizsäcker, Hans Peter Dürr, Fritof Capra und andere Persönlichkeiten über die ganzheitliche Wahrnehmung denken. Ich habe durch das Buch einen anderen Drauf-und Einblick in die die neue Physik bekommen und mich mit der Bootstrap Theorie von Geoffrey Chew befasst. Er ist der Meinung, dass die Materie nicht mehr auf kleine Bausteine zurückgeführt werden kann, sondern er geht von Beziehungsmustern und Strukturen aus, die letztendlich mit allem- auch dem Kosmos verbunden sind.

Auch der Einblick in die noch recht junge Chaostheorie ist interessant, lehrt sie uns doch, dass die Gesetzmäßigkeiten und die Unberechenbarkeit dynamischer Entwicklungsprozesse immer das Ergebnis beeinflussen, welches wir anstreben. Sehr verständlich bringt der Autor dem Leser nahe, dass unsere persönliche Existenz mit dem unermesslichem Ganzen zusammenhängt, nämlich mit den Gesetzen und Möglichkeiten des Mikro- und des Makroorganismus, mit der einmaligen Konstellation der Erde innerhalb des Sonnensystems. Und das wir, ob unserer Einmaligkeit des Ökosystems Erde wissen und trotzdem dabei sind unsere komplexe Lebensgrundlage gedankenlos zu zerstören. Der Autor stellt heraus, dass erst eine ganzheitliche Wahrnehmung der Wirklichkeit uns in die Lage versetzt, diese Situation, die wir selbst verschuldet haben, in ihrer ganzen Dramatik zu erfassen.

Christopher Kerkovius bezieht die Biologie, die Medizin und die Psychologie in diesen Wissenskreislauf mit ein. Sehr aufschlussreich finde ich die Theorie des Meisterschülers Freuds, C.G. Jung. Seine Sicht komplexer Zusammenhänge, sein Menschenbild als das eines mannigfaltigen Zusammenspiels aufeinander bezogener genetischer, sozialer, kultureller und individueller Aspekte kommen dem Systembild des Lebens recht nahe.

Der Leser wird an das „ kollektiv Unbewusstsein" und an das "persönliche Unbewusstsein" herangeführt und erfährt das seelische Gesundheit eigentlich nur vorhanden sein kann, wenn diese beiden elementaren Bereiche sich in Harmonie befinden.

Die Einbeziehung von Wirtschafts- –und Sozialwissenschaften in das Thema Fluch und Segen des Fortschritts rundet kausal die Thematik ab. An Hand von gravierenden Beispielen, wie zum Beispiel die Bevölkerungsexplosion, dem Klimawandel und der Gentechnik stellt uns der Autor direkt an den Abgrund, vor dem die Menschheit gerade steht.

Christopher Kerkovius stellt heraus, dass weder regionale, nationale, globale, soziale und ökologische Folgen und Wechselwirkungen angemessen in wirtschaftliche Planungen und Entscheidungen realistisch einbezogen werden.

Herausgestellt werden vom Autor auch die unmenschlichen Auswirkungen des Turbo Kapitalismus. Der Autor verinnerlicht dem Leser, das unsere moderne Gesellschaft an einem akuten Mangel an tragfähigen, sozialen. kulturellen und ethischen Werten leidet.

Er geht in seinem Buch auch auf die ganzheitliche Wahrnehmung der Naturvölker und auch der Frauen und Kinder ein und zeigt auf, dass wir uns immer weiter davon entfernen.

In einer Zwischenbilanz macht der Autor sehr deutlich klar, dass unser traditionelles Wertesystem weitgehend verloren gegangen ist- um des Fortschritts, des Wachstums und des Konsum willens. Nachhaltiges Handeln und Denken haben keine ausreichende Akzeptanz in unserer Gesellschaft. Die Natur wird rücksichts-und bedenkenlos von uns ausgebeutet.

Christopher Kerkovius zeigt am Ende seines überaus wichtigen Buches gegensteuernde Impulse der ökumenischen Bewegung, auch der internationalen Wissenschaftlervereinigungen, des „Faktor vier“( Bericht an den Club of Rome) auf.

Klar wird, wir brauchen einen neuen Wertecodex, der uns die Kriterien in die Hand gibt, klare, eindeutige und soziale gerechte Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Das Buch »Fluch und Segen des Fortschritts« ist in gewisser Weise ein wissenschaftliches Fachbuch und richtet sich somit meiner Meinung nach an ein bestimmtes Leserklientel. Es ist auch anderer Leserschaft sehr zu empfehlen. Denn es vermittelt in 283 Seiten einen Abriss unserer jetzigen globalen Situation. Dem Leser wird sehr eindringlich geschildert, dass eine ganzheitliche Wahrnehmung unserer Welt erforderlich ist, genauso wie ein neues Wertesystem von hoher Bedeutung für den Fortbestand des Lebens von Nöten sein wird.

Das Buch ist eine eindringliche Mahnung, man muss es gelesen haben.

Chapeau Christopher Kerkovius!

Heidelinde Penndorf

Montag, 1. Juli 2013

Mission Herodes- Patrick R.Ullrich - meine Leseempfehlung

Empfehlung






»Mission Herodes - Von Geistgreifern und Lichtwirkern« ist der Auftakt zu einer großen vierteiligen Saga um die Befreiung der Menschheit von der Geisel der Unterdrückung.

Es ist ein hoffnungsvoller vielversprechender Auftakt und macht Lust auf mehr. Zu wünschen ist, dass der Autor Patrick Ullrich die Spannung, die Neugier und die Lust der Leserschaft die ganze Saga über aufrechterhält. Das Buch ist faszinierend, beeindruckend, lyrisch, äußerst spannungsgeladen und mit viel Herzblut geschrieben. Meinen Respekt Patrick Ullrich! Die Protagonisten sind sehr ausdrucksstark und expressiv signiert, sie leben.

Kopfkino pur und einfach exzellent! Ich war während des Lesens mitten unter ihnen, wurde in die Handlung einbezogen. Habe mit ihnen geliebt, gekämpft, gehasst, war traurig, furchtsam und hatte Hoffnung, ich war eine von Ihnen! Eine, die DAS KIND DER HOFFNUNG für eine bessere Zukunft, kennen lernen durfte.


Sehr gewagt und meines Erachtens erfolgreich und klug gemeistert, hat der Autor den Brückenschlag zur deutschen Geschichte der Zeit um 1918, der Gründung der Thule-Gesellschaft, einer völkisch-antisemitisch orientierte Organisation und zum Nationalsozialismus. Gekonnt, ohne erhobenen Zeigefinger, warnt Patrick Ullrich mit der Handlung seines Buchs »Herodes« vor einer möglichen Wiederholung.


Autor Patrick R. Ullrich

Patrick Ullrich ist als Autor vielversprechend, ich sehe ihn in naher Zukunft in der Reihe der Namen der bekannten Autoren wie J. R. R. Tolkien, Clive Staples Lewis und Bernhard Hennens!

Chapeau Patrick R. Ullrich!







Sonntag, 30. Juni 2013

Die Baumeister von Nuys - Peter Bunt




Es hat mir viel Freude bereitet, das Manuskript »Die Baumeister von Nuys« als Testleserin zu lesen. Es war ein bisschen wie »Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer« und wiederum doch ganz anders. Das Buch ist kurzweilig, spannend, lustig und manchmal traurig. Ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt der Autor Peter Bunt der jungen Leserschaft gezieltes Einstiegswissen in die Zeit des Mittelalters, den Kreuzzügen und der römisch-katholischen Kirche. Die jungen Leser werden sacht und spielerisch an die Kunst der damaligen »Baumeister« der Sakralarchitektur am Beispiel des berühmten Quirinus-Münster in Neuss herangeführt. Dem Autor gelingt es sehr anschaulich die bürgerliche Abhängigkeit zum Adel  zu schildern. Mathes und Petter erleben jede Menge Abenteuer und der Beginn einer zarten ersten Liebe zwischen Mathes und der hübschen Brid, macht das Buch umso liebenswerter.


Autor Peter Bunt
Peter Bunt wäre sich selbst nicht treu, wenn er am Ende des Buches in einem Nachtrag nicht darauf hinweisen würde, das diese Geschichte fiktiv ist und es in der mittelalterlichen Gesellschaftsform fast unmöglich war, die Ständeunterschiede zu überwinden. »Die Baumeister von Nuys«  ist als sehr lehrreiches Abenteuerbuch für die junge Leserschaft sehr zu empfehlen und wird auch bei der älteren Generation seine Anhänger finden.

Zu wünschen wäre es, dass sich »Die Baumeister von Nuys« auch in den Schulbibliotheken und im Unterricht als Lesestoff  etablieren wird.


Lesen Sie es, es lohnt sich!


Samstag, 11. Mai 2013

Traumland! Heidelinde Penndorf





Hab die ganze Nacht gewacht, 

gegrübelt,nachgedacht,
gelesen, im Kopf einen Besen
bin gelaufen, hab mich angestrengt
mein Gehirn in andere Richtung gelenkt
hab mit Freunden Musik gemacht und Spaß gehabt
Ich kuschle mich ans Fenster in die Mittagssonne
Lass mich streicheln von ihr
so richtig faul – ist das eine Wonne.
Zärtlich kitzelt mich der Schlaf, 
ein Traum gibt mir seine Hand
und zieht mich in sein neues Land!


Heidelinde Penndorf

In mir singt ein Lied! Heidelinde Penndorf


In mir klingt ein Lied, auf wunderbare Weise
fühl ich mich gut, beschwingt und meine Seele singt

ich bin so froh, fühl mich frei und leicht
Der Frieden in mir hat meine Seele erreicht.

Na klar toben auch Zorn und Hass in mir 
und andere üble Gesellen, 
doch sie liegen am Boden, haben verloren, 
vernichtend geschlagen ziehn sie von tannen.

Freundschaft , Liebe , Vertrauen und Achtung 
strecken sich mir entgegen, ich bin verlegen
Überwältigt und umsorgt, 
fühl mich gestreichelt von Liebe und Güte

So frei, so wohl, so ausgeglichen wunderbar
Böse Gedanken in mir mache sich rar.
Fühl mich innerlich warm und gut, das gibt Mut




Freitag, 3. Mai 2013

In aller Bescheidenheit! Peter Bunt - Autor



Bei meiner Geburt war bereits allen klar
Was heute praktisch jeder in mir sieht
Das wird mal ein Kerl, der wird ganz groß
So gigantisch, wie es nur ganz selten geschieht !

Das hat mir bereits meine Mama gesagt
Meine Oma auch und alle meine Tanten
Überhaupt, alle haben mir das prophezeit
Nicht nur meine Verwandten

Bei der Mütterberatung war ich das schönste Kind
Im Kindergarten erahnte bereits jeder mein Potential
Ab der ersten Klasse war dann schließlich klar
Ich bin nicht nur toll, ich bin schlicht phänomenal

Mittlere Reife, Abitur oder ein Studium
So schnöde Dinge, die brauchte ich nie
Was juckt mich das gemeine Volk
Ich war bin und bleibe ein Genie!

Um mich zu beschreiben, dazu fehlen die Worte
Drum ist es einfacher, ihr nehmt es hin
Dass ich nicht nur genial
Sondern schlichtweg unbeschreiblich bin

Man hat mich oft mit Da Vinci, oder Einstein verglichen
Die Vergleiche sind natürlich großer Mist
Gott ist es selbst, der mir am nächsten kommt
Auch weil ich gar nicht weiß, wer Da Vinci und Einstein ist

Dass man Gott mit mir vergleicht, lass ich gerade noch zu
Wobei man heute sehr leicht vergisst
Dass er mir damals, bei der Erschaffung der Welt
Lediglich ein wenig zur Hand gegangen ist

Ihm den Ruhm zu überlassen, fällt mir nicht schwer
Von meiner Glorie gebe ich ihm gerne etwas ab
Weil der Arme ja im Gegensatz zu mir
Ansonsten nicht gerade viel vorzuweisen hat

Geliebt, geachtet, von allen geschätzt
So stehe ich heute auf höchstem Niveau
Bin geistreich, wertvoll und eigentlich unbezahlbar
Man betet mich an, die Menschheit will es so

Ich bin der Vater der mir Anvertrauten
Wer mit mir zu tun hat, der schaut zu mir auf
Man kniet vor mir nieder um meine Füße zu küssen
Ich bin alle Zeit so richtig gut drauf

Ich rede von mir in der Dritten Person
Ich bin nicht nur geistreich, sondern auch höchst charmant
Und gäbe es Adel und Fürsten noch
Wär` ich schon längst König von Deutschland

Mein Umgang mit dem schwachen Geschlecht
Wird in zahllosen Büchern gelehrt
Mein Körper entzückt jede Frau
Ich werde von ihnen als Adonis verehrt

Mein Geist, der sprüht fast über vor Witz
Ist angefüllt mit Intelligenz und Esprit
Ich bin wie ein Füllhorn der guten Laune
Meine salbenden Worte vergisst man nie

Was bin ich nur für ein toller Hecht
Ich weiß manchmal nicht, wo ich mich lassen soll
Habe Rasse und Klasse, bin modisch und chic
Von Kopf bis Fuß ein Gentleman, jeder Zoll

Die Menschen lieben mich, sie lobpreisen mich
Dass ich sie segne, danach steht ihnen der Sinn
Ich denke, dass sie mich später mal Heilig sprechen
Auch, weil ich so bescheiden geblieben bin

Ich bin eine wandelnde Gottheit auf Erden
Mit den Großen der Welt steh ich auf Du
Und wo mein Fuß den Staub der Straße berührt
Steht mir alleine ein roter Teppich zu

Ich habe mich noch nie überschätzt
Drum verstehe ich gar nicht woher das kam
Es soll doch tatsächlich Neider geben
Die behaupten, ich leide an Größenwahn

©/by PM




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Mittwoch, 1. Mai 2013

Sirenen! Peter Bunt - Autor


Im alten Griechenland wusste jedermann
Wie gefährlich der Gesang der Sirenen sein kann
Hatte ein Mann ihn auch nur einmal gehört
Waren klare Gedanken für immer zerstört


Heute dienen Sirenen zur Warnung und das ist gut
Aber damals, da waren sie aus Fleisch und Blut
Frauen, ausgestattet mit weiblicher Vielfalt
Unglaublich schön und von anmutiger Gestalt


Eine der Damen war Circe, sie hatte das seltene Geschick
Männer zu verzaubern und zwar nicht zu deren Glück
Wer als Mann hatte mit ihr angebandelt
Wurde nicht selten in ein Schweinchen verwandelt

Nach einer Nacht in ihrem Bett geschah das meist
Was wohl bezeichnend ist, für der Männer naiven Geist
Denn in den Armen einer bezaubernd schönen Frau
Klappt`s mit der Coolness meist nicht so genau

Verzaubert in ein rosiges Schweinchen, mit kleinem Ringelschwanz
Blieb man bei Circe auch nicht lange ganz
Die Dame dachte da ganz praktisch und kühl
Rosa Schweinchen sind gut gegen das Hungergefühl

Als Hauptspeise kam man schön knusprig auf den Tisch
Darüber freuten sich Circe und ihre Freundinnen königlich
Die anderen Damen, ob der Köstlichkeit freudig erregt
Haben das Schweinchen dann fachmännisch zerlegt

Was für ein Schmausen und welch ein Gelache
So ein Spanferkel ist halt eine leckere Sache
Das Schwänzchen war alles, was vom Schweinchen noch übrig blieb
Vollkommen war wieder einmal Circes Sieg

Einen Mann be „Circen“ kann heute fast jedes Weib
Und wenn es dich trifft, dann bist du soweit
Denn als Mann handelst du stets wider jeder Vernunft
Stehst du erst einmal voll in der Brunft

Irgendwann wirst du nur noch dumm schauen
Bist ohnmächtig gegen die List schöner Frauen
Mit wippendem Schwänzchen bleibst du meistens zurück
Nimm`s nicht so schwer, bei Circe hättest du nicht soviel Glück

Es trifft also auch heute noch so manch dummen Wicht
Aber wie wir nun wissen, ist das so neu alles nicht
Früher als knuspriges Schweinchen für hungrige Esser
Heute als dummes Schweinchen …… das ist auch nicht viel besser

Dienstag, 30. April 2013

LOL - oder - Meine wundersamen Abenteuer in der Singlebörse- Peter Bunt


Das Buch ist ein wunderbares Medikament gegen Trübsal und Schmerzen und hat mich auf amüsante Art von meinem Beinbruch abgelenkt. Danke Peter Bunt! Lustige authentische Geschichten aus einer Internet- Singlebörse, drollig erzählt, mit einem Schuss Ironie, hat mir nicht nur ein kurzes Lächeln ins Gesicht gezaubert – das Buch bedeutet einfach fast durchweg Lachfaltenalarm!!!!


Zum Beispiel, als Peter Bunt seine Erlebnisse mit der »Walküre« in greifbar bunten Bildern zum Besten gibt, da war ich nicht mehr zu bremsen und prustete los und das in einem Zimmer der Unfallstation.

»LOL« bringt es trocken, mit feinster Selbstironie und Sarkasmus auf den Punkt, was man als Nutzer einer virtuellen Singelbörse so alles erleben kann. Wie im richtigen Leben- eben nur anders- wenn reale und virtuelle Welt aufeinander treffen, sich kreuzen! Und der Autor zeigt einen positiven Nebeneffekt seiner Ausflüge in die Singlebörse und sozialem Netzwerk- Freunde fürs Leben virtuell und real sind zwar nicht die Regel doch machbar und natürlich in diesem Falle weiblich.

Wer mal wieder richtig lachen möchte, dem empfehle ich »LOL - oder - Meine wundersamen Abenteuer in der Singlebörse!«

Doch nicht nur deshalb sollte man das Buch lesen! Es gibt auch Aufschluss über das »Das Rheinische (Kölsche) Grundgesetz«

Zitat :
Das Kölsche Grundgesetz beschreibt typische Kölsche und Rheinische Eigenarten und scheint bereits seit der Stadtgründung durch die Römer das Leben der Rheinischen Ureinwohner zu regeln, macht es schwerelos und wäre überhaupt eine Anregung für alle Völker der Erde. (Konrad Beykircher)

»So bin ich...Wenn es interessiert...« Peter Bunt - Autor


Wenn ich aus meinem Leben anfinge zu erzählen
Wären die Geschichten für drei dicke Bücher sicherlich gut
Lustiges, Besinnliches, Merkwürdiges, Abenteuerliches
Zum Lachen, zum Weinen, zum Staunen, über Irrwitz und Wut

Für mich war und ist das Leben ein Würfelspiel
Hab immer um extrem hohen Einsatz gezockt
Hab manchmal gewonnen und manchmal verloren
Und hohe Preise bezahlt, wenn ich wieder mal etwas verbockt

Es gibt kein Vertun, dafür stehe ich gerade
Das war früher so und so ist es auch heut
Doch bei aller daraus fälligen Konsequenz
Ich habe eigentlich nie etwas wirklich bereut.

Den alten Rebellen hab ich mir bewahrt
Der immer noch gerne gegen den Strom anschwimmt
Herdentum und Ungerechtigkeit habe ich immer gehasst
Feigheit und Diskriminierung haben mich sehr oft verstimmt.

Ich rede auch manchmal ungefragt
Wenn Gefahr besteht, dass mich Schweigen erstickt
Denn ein offenes Wort hat schon so manche Dinge
Zwischen zwei Menschen gerade gerückt
Ich stelle mich quer und bin manchmal stur

Vom Heiligenschein bin ich weit entfernt
Meine Fehler füllen ganze Bände
Vollkommen zu sein hab` ich nie gelernt
Ich mag keine Menschen, die sich nur verbiegen.

Ich mag die, mit Kanten und Ecken
Die, die sich zeigen, die mutig sind und die man hört
Und die sich nicht hinter anderen verstecken.
Für mich interessant sind nur die Unbequemen

Mit denen man diskutieren kann und streiten
Und die sich nicht, so wie es heute üblich
Mit Kompromissen den Weg bereiten.
Ich habe auch Feinde, ja und? Was soll`s
Wirkliche Freunde hatte ich nie sehr viel
Dafür war ich immer zu unangepasst
Und Kumpanei war nie mein Ziel.

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann
Dass einige von denen sagen, die ich gemocht
„Er ist ein Mensch, einfach und geradeheraus
Und er steht immer zum gegebenen Wort"



empfohlen von 




Dienstag, 23. April 2013

23.April höchster weltweiter Feiertag der Bibliophilen- Feiertag des Buches! Heidelinde Penndorf


Seit 1995 ist der 23. April der weltweit eingerichtete Feiertag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und auch für die Rechte ihrer Autoren.

Lesen zählt meines Erachtens zu den wichtigsten Kulturfertigkeiten und  ist ein Teil unserer Kommunikation

Lesen ist der Zugang und die Grundlage zur Bildung schlechthin. Ohne Lesen bleiben dem Menschen sämtliche Bildungschancen verschlossen und somit auch der Zugang zu einen besserem Leben.

Laut Stiftung Lesen liest ein Viertel aller erwachsenen Deutschen überhaupt keine Bücher mehr. Es entsteht so nach du nach ein relativer Analphabetismus Von dieser Veränderung sind alle Gesellschaftsschichten betroffenen, auch Manager und ja auch Studenten.

Verlernt Deutschland das Lesen?  Das wäre echt schlimm. Denn wer nicht Lesen kann, der hat auch Schwierigkeiten beim Schreiben.

Und die Kompetenzen  Lesen und Schreiben beeinflussen direkt Einkommen, Arbeit und Gesundheit. Menschen mit geringer Lese – und Schreibkompetenz brauchen mit Sicherheit oft staatliche Unterstützung.

Gerade in unserer wissensintensiven Gesellschaft, und im Lebenslangen Lernprozess  sind Lesen und Schreiben wichtigste Grundvoraussetzungen, damit man nicht abgekoppelt wird, vom Rest der Gesellschaft.

Zitat
»Bücher haben große Kraft. Sie eröffnen fremde Welten und neue Blickwinkel auf das Leben. Wer Bücher liest, lernt die Welt um sich herum zu verstehen.«
Zitatende

Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, 
Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels