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Samstag, 29. Oktober 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Denkträume: Rechts-, sozial- und lebensphilosophische Aphorismen - Hayrettin Ökçesiz

 

Es ist kein leichtes Buch, dafür sind die Denkträume des Autors zu gewichtig. In jeden Satz, in jedem Abschnitt findet die Leserschaft, einen Schatz an Erfahrungen, Erkenntnissen und abgeklärter Lebensweisheit des Autors.

Es sind nicht nur die Aphorismen, die das Buch so reich machen, sondern auch kurze prägnante thematische Absätze, die eine Draufblick auf gesellschaftspolitische Sachverhalte eröffnen und nachdenklich stimmen.

Bemerkenswert ist, dass Hayrettin Ökçesiz in seinen Denkanstößen zwischen seiner türkischen Heimat und Deutschland wechselt und Einblicke in zwei verschiedene Lebenswelten – zwischenmenschlich, sozial und kulturell, vermittelt.

Beeindruckend sind seine sieben Aussagen zwischen Freiheit und Sicherheit – in dubio pro libertate (Im Zweifelsfall für die Freiheit). Denn es ist schon eine wissenschaftlich-philosophische kleine Abhandlung/Vorlesung, aus der ich mir viel mitgenommen habe.

Der Inhalt des Buchs spricht mich sehr an und ich empfehle es der Leserschaft sehr gerne weiter, die interessiert sind an einer philosophischen Betrachtung des Lebens, nach Erkenntnis streben und den Sinn des Lebens neu denken möchten.

Heidelinde Penndorf

(Oktober 2022)






 

Mittwoch, 26. Oktober 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Meine wundervolle Weihnachtsmischung: Erzählungen rund um das Fest - Regina Rothengast



Die Autorin überrascht die Leserinnen und Leser mit einem Potpourri weihnachtlicher Kurzgeschichten. Die Shortys sind voller Harmonie, Nachdenklichkeit, zwischenmenschlich berührend und manchmal in ihren Zwischentönen melancholisch. Auch Regina Rothengast's eigene Kindheitserinnerungen fügen sich nahtlos in den wunderbaren Geschichtenreigen ein. Ich habe geschmunzelt, gelacht, manchmal war ich zu Tränen gerührt und hatte bei der Geschichte um die ›‹Hulle Fraa‹ einen AHA-Effekt, den ich mit der Autorin geteilt habe.

Die letzte Geschichte im Buch ist eine ganz besondere. Regina Rothengast stellt sich angesichts der weltpolitischen und wirtschaftlichen Krise, hervorgebracht durch den Krieg in der Ukraine, begonnen durch einen Aggressor, viele Zukunftsfragen. Es sind Fragen, die uns sicher alle bewegen. Die Geschichte mündet in ihrem Weihnachtswunsch, der mit Sicherheit der innigste Wunsch aller friedliebenden Völker und aller Menschen ist – NIE WIEDER KRIEG! Danke dafür.

Ein wundervolles Büchlein, welches mir eine sehr lebendige, nachdenkliche und interessante Lesezeit bescherte, die mich auch in meine eigne Kindheit zurückblicken ließ.

Prädikat: absolut lesenswert

Heidelinde Penndorf

(Oktober 2022)









Dienstag, 18. Oktober 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Gedichte der Achtsamkeit: Der Haiku Weg - Elena Abendroth & Georg Seibt



Schon die Einleitung des Buchs ist ansprechend. Die Autoren gehen auf verschiedene Meditationstechniken ein, insbesondere auch der des Christentums und Buddhismus und kommen dann auf den Achtsamkeitslehrer Thich Nhat Hanhzu sprechen, der ein Poet und leiser Rebell war.

Inhaltlich folgt das Buch den Gedanken dieses großen Meisters und zeigt anhand der Haiku Gedichte auf, wie wir alle mehr Spiritualität und Achtsamkeit im alltäglichen Leben lernen und gewinnen können

Elena Abendroth und Georg Seibt haben in fünfzehn Kapiteln, diverse Lebensinhalte beschrieben, dazu Haikus verfasst, die passend bebildert sind, und in denen sie auf die verschiedensten Stimmungen und Gegebenheiten unser aller Leben eingehen. Die Achtsamkeit der Lesenden wird sanft auf das Leben im Hier und Jetzt gelenkt und bringt die Seele zum verständigen Klingen.

Gern empfehle ich das Buch, auch als kleinen Einstieg in die Achtsamkeitslehre, weiter.

Heidelinde Penndorf

(Oktober 2022)







Montag, 17. Oktober 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Herrschaftszeiten no amoi!: Kriminalroman (Gundi Starck 2) - Katharina Lukas

 

Ein überraschend interessanter und spannender Bayernkrimi. Ich habe wieder ein klein wenig an Wissen gewonnen, denn kurze geschichtliche Einblicke lassen die Leser ein wenig hinter die Kulissen des Oktoberfestes schauen – insbesondere den Preis für ein Maß Bier betreffend. Da sind die Bayern eigen, denn als Grundnahrungsmittel steht es seit 1516 unter einem besonderen Schutz. Hinter den Kulissen tobt fast jedes Jahr ein Kampf um Preis und um die richtige Fülle bis zum Eichstrich. Dank der Biermafia und diverser Absprachen, gibt es immer Stress, sehr emotional und laut.

Jetzt kenne ich endlich auch die Bedeutung des berühmten Songs ›Skandal im Sperrbezirk‹ der Spider Murphy Gang. 

Skandal um Rosi – und doch war alles, was Rang und Namen hatte, damals bei Rosi. Da kriegst die Tür nicht zu. Kritisch geschrieben wird auch über die Diskriminierungswelle Homosexueller und des öffentlichen Auftretens diverser bayrischer Politiker

Und inmitten dieses multiperspektivischen Blicks auf München geschieht während der Wiesn 2022 ein Mord, der im Zusammenhang zu stehen scheint, mit einem 40 Jahre zurückliegenden Mord, der ebenfalls auf der Wiesn geschah.

Die eben entlassene Journalistin Gundi Starck will es noch einmal wissen und ermittelt auf eigene Faust. Hilfe bekommt sie von einem ehrgeizigen, pensionierten Kommissar, der es nicht verwunden hat, den ersten Mord damals nicht aufgeklärt zu haben

Es offenbart sich den beiden ein menschlicher, facettenreicher Sumpf aus Lebenslügen, Vertuschung, Korruption und Egoismen. Schwer und manchmal irreführend ist es, diesen Filz zu entwirren. Gundi Starck verliert fast ihren langjährigen Freund, gerät in tödliche Gefahr, setzt sich mit rechts- und linksextremen Ideologien und deren Gewaltpotenzial auseinander und ist psychisch fast am Ende, als sie erkennt, wer der Mörder beider Opfer ist.

Die Vermischung geschichtlicher Realität mit fiktiven Ereignissen und die kritische Auseinandersetzung mit diversem zwischenmenschlichem Verhalten von Politik und bayrischer Lebenskultur hat mir ausgezeichnet gefallen. Der spannungsreiche und wissensvermittelnde Plot, die vielschichtigen Charaktere und die vielfältigen zwischenmenschlichen Beziehungsebenen machen diesen Bayernkrimi zu einem interessanten Leseerlebnis.

Das Buch hat meine absolute Leserempfehlung

Heidelinde Penndorf

(Oktober 2022)








 

Montag, 3. Oktober 2022

Autorenporträt Patrick Wunsch mit Interview - ⭐ meine Empfehlung ⭐

 

Patrick Wunsch mit Interview

 

Patrick Wunsch wurde am 21. Februar 1988 in Bielefeld geboren, wo er bis heute lebt. Nach dem Abitur studierte er an der Universität Bielefeld, um 2014 den Bachelor in Germanistik und Anglistik abzuschließen und 2016 den Master in den interdisziplinären Medienwissenschaften. Seitdem ist er als Marketing Manager tätig.

Wunsch hat bisher drei gesellschaftskritische Romane veröffentlicht: 

  • 2020 den Künstler- und Dekadenz-Roman ›Zeichen von Herbst‹
  • 2020 den Zeitgeist- und Tugendroman ›Gegenlicht‹  
  • 2022 den Spannungsroman ›Der Künstler und die Assassinin‹ 

Überdies sind zwei Kurzgeschichten auf Wattpad zu finden:

  • 2020 die postapokalyptische Horrorgeschichte ›Puls‹
  • 2021 das Schauermärchen ›Das Häuschen im Moor‹ 

Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller ist Wunsch auch als Musiker - Beyond Martian Skies/ träumen von aurora und Spieleentwickler Great Potion Games aktiv.


  Interview 


 

Hallo Patrick, ich begrüße dich sehr herzlich in meiner virtuellen Literatur-Oase zu einem Interview.

Studiert hast du Germanistik und Anglistik und den Master in den interdisziplinären Medienwissenschaften in der Tasche, das unterstreicht auch deine berufliche Vielseitigkeit. Was hat dich angetrieben und gereizt, neben der Musik und deiner Tätigkeit in der Spieleentwicklung, anzufangen zu schreiben?

Hallo Heidelinde!

Vielen Dank erst einmal für die Einladung zum Interview.

Was hat mich zum Schreiben bewogen? Die kurze Antwort ist: Es war doch naheliegend. Ich denke, jeder kreative Mensch, der einigermaßen mit Sprache umzugehen weiß, kommt irgendwann auf die Idee, sich schriftstellerisch auszuprobieren. Natürlich gehört mehr dazu, einen Roman zu schreiben: Man benötigt auch ein gehöriges Maß an Disziplin, um eine längere Geschichte zu Papier zu bringen, und noch mehr, um sein eigenes Werk, das zu diesem Zeitpunkt in der Regel ja noch von variabler Qualität ist, zu überarbeiten, bis man sich mit dem Gedanken anfreunden kann, es der Welt zu präsentieren.

Warum genau sich diese Disziplin – oder, als Quelle derselben, der starke Wunsch, Literatur zu veröffentlichen – aber ausgerechnet im Herbst 2016 fand, kann ich nicht sagen.

Deine Bücher sind sehr anspruchsvoll, fiktiv, manchmal mystisch, manchmal apokalyptisch und psychologisch dicht untermalt. Im Gleichnis sind die Inhalte sehr nahe an der Realität. Gerade auch im Buch ›Der Künstler und die Assassinin‹ ist zu spüren, wie nahe du der Realität kommst, in Bezug auf die Gegenwart und das Leben bestimmter sozialer Gruppen. Meiner Ansicht nach stecken deine Bücherinhalte voller Botschaften für die Leserschaft der Gegenwart. Ist das so und wenn ja, magst du da ein wenig tiefer einsteigen in deiner Antwort?

Danke für das Kompliment! Ja, das ist so gewollt. Ich hoffe zwar, dass auch die Plots meiner Romane spannend sind, aber primär geht es mir tatsächlich um eine pointierte Darstellung der Realität, das heißt im Wesentlichen: um treffende Beobachtungen von Phänomenen, das Aufdecken von Zusammenhängen und hoffentlich korrekte Schlussfolgerungen. In einem Blogartikel habe ich versucht, das noch detaillierter darzulegen. Da habe ich für den Fokus in meinen Romanen den Begriff der »Ideenliteratur« verwandt, als Abgrenzung oder Alternative zum Spektrum zwischen plotgetriebener und charaktergetriebener Literatur, von dem man immer wieder liest, wenn man auf »Bookstagram« oder Schreibblogs unterwegs ist.

So innovativ, wie das jetzt vielleicht klingt, ist das aber gar nicht; viele Autoren, die ich schätze, haben diesen Fokus auf Ideen: Beigbeder, Faldbakken, Houellebecq und einige andere. Problematisch wird das immer, wenn jemand mich fragt, worum es in meinen Romanen geht. Man kann versuchen, den Plot, der ja aber nur die Leinwand darstellt, um Ideen zu präsentieren, spannender darzustellen, als er letztendlich ist, aber wenn man ehrlich ist, muss man so was sagen wie: »Tja, also, vordergründig geht es um einen berühmten Künstler, der von einer Untergrundorganisation umgebracht werden soll, aber dafür sollst du es eigentlich nicht lesen.«

Wie intensiv recherchiert du für deine Buchprojekte?

Es kommt sehr selten vor, dass ich in einer Schreibsession nur das Manuskript offen habe. Ich schreibe zwar keine historischen Romane oder Thriller, in denen die Fakten stimmen müssen, aber trotzdem gibt es immer was zu googeln. Meist suche ich nach dem genau passenden Synonym, oft schlage ich dazu die genaue Bedeutung von Wörtern nach. Wenn ich nicht sicher bin, ob man etwas so formulieren kann, wie es mir in den Sinn gekommen ist, suche ich nach ähnlichen Konstruktionen (und oft scheint es genau ein uraltes Werk zu geben, in dem sie vorgekommen ist). Davon abgesehen, beschäftigt man sich als Autor erstaunlich viel mit Bezeichnungen für Farben, Frisuren oder Kleidungsstücke. Die Speisen und Getränke, die in meinen Romanen vorkommen, kenne ich oft gar nicht aus eigener Erfahrung, sondern aus dem Internet.

Die philosophischen, psychologischen, politischen und wissenschaftlichen Aspekte hingegen recherchiere ich beim Schreiben so gut wie nie. Dazu mache ich mir kontinuierlich Notizen, die ich dann, wenn sie relevant werden, schnell wiederfinde.

Kurzum: Es sind die Nebensächlichkeiten, die mir beim Schreiben die meiste Zeit rauben. Ich frage mich manchmal, ob sich das wirklich lohnt. Wie wichtig ist es dem Leser, den genauen Farbton zu kennen? Sucht er nach Bildern, wenn er keine Vorstellung von der Frisur einer Figur hat? Habe ich jemanden dazu gebracht, sich ein bestimmtes Kleidungsstück zuzulegen? Ich schätze nicht, aber wer weiß.

Was ist für dich der Unterschied zwischen Selfpublishing und Verlagsbuch? Und aus welchem Grund hast du dich für das Selfpublishing entschieden?

Der große Unterschied ist meines Erachtens, dass im Selfpublishing leider eine Instanz fehlt, die verlässlich die Qualität der Titel bewertet. Das ist sowohl für Autoren als auch für Leser schlecht: Autoren haben es schwer, Leser davon zu überzeugen, dass die guten Bewertungen in Shops auf Plattformen echt sind. Leser gehen mit dem Kauf eines selbst veröffentlichten Buches ein höheres Risiko ein als beim Kauf einer Verlagsveröffentlichung, die ja immerhin professionell geprüft und lektoriert wurde. Natürlich gibt es sowohl minderwertige Verlagsveröffentlichungen als auch versteckte Juwelen unter den selbst veröffentlichten Büchern, aber ich kann Leser verstehen, die sagen: Ich vertraue nur Verlagen. (Der Reim war unbeabsichtigt.)

Auch wenn ich durchaus die maximale kreative Freiheit des Selfpublishings genieße, will ich ehrlich sein: Ich habe es mich mangels Alternativen dafür entschieden.

Mit »Der Künstler und die Assassinin« habe ich offenbar einmal mehr einen Roman geschrieben, mit dem sich Verlage schwertun. Zu unkonventionell? Zu provokant? Sprachlich (immer noch) zu anspruchsvoll? Ich weiß es nicht. Die Rezensionen, die ich bisher erhalten habe, zeigen jedoch, dass auch solche Literatur bei Lesern ankommt – und dass Verlage ihrem Publikum mehr zutrauen sollten.

Auf der anderen Seite möchte ich Leser, die bewusst nur leichten Mainstream lesen, ermutigen, gelegentlich ein Experiment zu wagen und einem Klassiker oder einem Roman wie »Der Künstler und die Assassinin« eine Chance zu geben. Ich finde, man sollte nie aufhören, sich weiterzuentwickeln und den eigenen Horizont stetig zu erweitern.

Ich habe mir deinen Blog angeschaut. Die Themenbereiche sind intelligent aufgebaut und sehr interessant. Ich finde es gut, dass du deine Schreiberfahrungen mit der Leser- und Autorenschaft teilst. Was hat dich dazu bewogen, dein Wissen weiterzugeben?

Danke für das Kompliment! Was hat mich bewogen, meiner Website einen Blog hinzuzufügen? Die kurze Antwort: Google. Die lange Antwort: Nicht erst als Content Marketing Manager (mein Job) weiß man, dass ein Blog hilft, von Suchmaschinennutzern im Kontext bestimmter Themen gefunden zu werden und so potenzielle neue Leser anzuziehen. In erster Linie ist es also Marketing. Allerdings sind nicht alle Artikel darauf ausgerichtet, möglichst oft in Google-Suchergebnissen aufzutauchen. Einige sind auch entstanden, weil ich einfach Lust hatte, über das Thema zu schreiben. Erfahrene Marketer wissen, dass man, um ein Maximum an Qualitätstraffic zu erzielen, einen Blog im Hinblick auf SEO (Search Engine Optimisation) anders aufziehen müsste (Pillar Pages auf Basis umfassender Keywordrecherchen, mehr Bilder und Videos, mehr Backlinks etc.). Aber erstens soll es mir bei aller Ambition am Ende auch ein bisschen Spaß machen, und zweitens fehlt wie so oft die Zeit.

An welchem Buch arbeitest du gerade?

Gerade arbeite ich erst einmal an einer Kurzgeschichte. Ich denke, eine Kurzgeschichte zwischen zwei Romanen ist ein ganz guter Turnus. Danach setze ich mich hin und versuche, die ganzen Notizen zu strukturieren, die sich für den vierten Roman angesammelt haben, und daraus einen vernünftigen Plot zu entwickeln. Das wird viel mit Kritzeleien auf Papier zu tun haben, vielleicht mit einem Word-Dokument voller Platzhalter, vielleicht mit einer Excel-Tabelle als Zeitstrahl – am Ende wird sich, hoffe ich, eine Geschichte herauskristallisieren, die sich zu erzählen lohnt. Bisher hat’s immer funktioniert.

Wirst du irgendwann in einem Buch die derzeitige apokalyptische Zeit verarbeiten?

Du meinst Pandemie, Lieferketten, Krieg und so? Ich weiß nicht. Andere Autoren sind meines Erachtens qualifizierter, über diese Themen zu schreiben, und einen Mangel an Literatur wird es diesbezüglich sicher nicht geben. Sollte sich mir wider Erwarten das Gefühl aufdrängen, ich hätte dem einige originäre Gedanken hinzuzufügen, könnten entsprechende Figurendialoge in meinen Romanen auftauchen. Das Setting des Vierten wird allerdings ein anderes sein, so viel steht für mich bereits fest.

Und last but not least: Welche drei Wünsche bewegen dich, wenn du an die Zukunft denkst?

Das wird jetzt keine besonders einfallsreiche Antwort sein: Als Mensch möchte ich, dass sich die Lage insgesamt wieder entspannt. Als Künstler möchte ich, dass meine Werke in Zukunft immer größeren Anklang finden. Als Irgendwie-doch-auch-Nerd möchte ich, dass wir beeindruckende, aber sichere technologische Fortschritte machen.Ich bedanke mich ganz herzlich bei Valerie le Fiery und Frank Böhm für das herzliche und ausführliche Gespräch und wünsche ihnen weiterhin viele neue Buchideen, viele Leser und bleibenden Erfolg.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Patrick Wunsch für das herzliche, sehr interessante und ausführliche Gespräch und wünsche ihm weiterhin viele neue Buchideen, viele Leser und bleibenden Erfolg.

(03.10.2022)

 Autorenporträt Patrick Wunsch mit Interview auf meiner Website

Klick zur Rezension - Der Künstler und die Assassinin -



Montag, 26. September 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Siegfried: Polit-Thriller (Wagner-Trilogie 2) - Stefan Schweizer & Michael Seitz




Das Buch ist ein investigativer, spannungsgeladener, scharfsinniger und politischer Muntermacher. Spektakulär, was der Leserschaft in der Handlung offenbart wird. Sie ist nie eingeschlafen, die Idee der neonazistischen Weltordnung – brandgefährlich, wie sich deutschsprachige Neonazis zwischenzeitlich organisieren und an Einfluss gewinnen. Es sind Menschenfischer, die Gestrauchelte einfangen, die eine Identitätskrise durchlaufen und auf der Suche nach Sicherheit sind. Ihre Hände und Köpfe reichen auch bis in die wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Strukturen hinein.

Ein atemberaubender Plot, vielschichtige Charaktere und kluge, überzeugende Dialoge führen die Leserschaft durch eine intensiv mitreißende Handlung, in deren Mittelpunkt der Journalist Tscharly Huber steht, der sich mit Vehemenz der Aufdeckung von Straftaten des rechtsextremen Milieus widmet, dabei seine beruflichen Verbindungen nutzt und auch dem Rätsel um das Verschwinden seiner Tochter auf die Spur kommt. Das finale Ende der Story endet mit einer Wucht, die ich bisher so noch nie gelesen habe.

››Siegfried‹‹ ist ein Polit-Thriller der Extra-Klasse und der zweite Teil der ››Wagner-Trilogie‹‹. Aufgrund der investigativen Brisanz und des hohen Spannungsbogens werde ich sicher auch Teil 1 und 3 lesen. Bemerkenswert und überaus passend ist der historische Bezug zum Komponisten Richard Wagner.

Das Buch hat meine absolute Leseempfehlung. Ich wünsche beiden Autoren, dass es den Weg zu vielen Leserinnen und Leserin findet.

Heidelinde Penndorf

(September 2022)






Freitag, 16. September 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Kryptonit: Seelenschmerz - Anna Vaal



Wissen Sie, was eine toxische Beziehung ist? Ich weiß es jetzt, weil ich dieses Buch gelesen habe. Und ich bin froh, in keiner zu leben. Das Buch ist der Hammer, in der Ich-Form geschrieben vermittelt es der Leserschaft eine unmittelbare Nähe zur Hautprotagonistin. Die lässt sich von ihrem Lebenspartner ihr Leben aus der Hand nehmen und wird zum willfährigen Opfer – eine perfekte Überwachung über Handy, PC, über ihr Konto, Handgreiflichkeiten und Stalking, über Jahre hinweg.

Die blühende, hübsche, junge Frau ist nur noch ein Schatten ihres Selbst. Und doch kann sie sich von ihrem Peiniger nicht lösen. Manchmal hätte ich sie schütteln mögen, damit sie zur Besinnung kommt, sich wehrt und sich ihr Leben zurückholt. Eines Tages aber reicht es ihr und sie macht eine Therapie in einer Tagesklinik, doch auch dort hat sie vor dem Psychopathen keine Ruhe – Telefonterror, auch mitten in den Therapiestunden. Und doch bringt diese Zeit die junge Frau zum Nachdenken, zum Umdenken, sie begegnet ihrer großen Liebe. Doch bis beide für immer zusammenkommen, dauert es noch ziemlich lange. Zu stark ist die Macht, die sie zu Boden drückt und klein werden lässt. Total verzweifelt vertraut die junge Frau sich endlich jemandem an und ihr strecken sich endlich helfende Hände entgegen, die ihr Mut machen und sie aus dieser Situation herausziehen – für immer!

Was für ein Buch, welch mitreißender Schreibstil. Die Autorin macht die Leserschaft zu Komplizen des Opfers, die zum Schluss zur Siegerin wird. Jede einzelne Szene ist ergreifend und erschüttert. Doch zum Ende der Story siegt die zwischenmenschliche Freundschaft, Hilfsbereitschaft und die Liebe.

Persönliche Anmerkung: Triggergefahr für Leserinnen und Leser, die sich in ähnlichen Situationen befinden!

Sehr gern empfehle ich das Buch weiter, es ist eines, welches lange nachwirkt und welches der Leserschaft intensiv vor Augen führt, wie wichtig ein empathisches zwischenmenschliches Miteinander ist.

Heidelinde Penndorf

(September 2022)






Freitag, 2. September 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Mord in der Oper - Dietmar Cuntz



Diesmal überrascht Dietmar Cuntz mit einem unterhaltsamen, flotten Kurzkrimi, dessen Handlung in Irland spielt. Wir lernen den Protagonisten Shaun kennen, der lethargisch einem Stundenjob nachgeht und einen heruntergekommenen Eindruck macht.

Ein mörderisches Ereignis führt in auf einen anderen Weg und er findet endlich eine Aufgabe, die ihn aus seiner Lethargie reißt und ihn auch einen Schritt zu sich selbst und zur zwischenmenschlichen Liebe führt. Der schnörkellose Schreibstil passt zum Ort des Geschehens, kurz, knapp und doch interessant.

Gerne empfehle ich das kurzweilige Buch der Leserschaft weiter.

Heidelinde Penndorf

(September 2022)






Montag, 29. August 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Sumaya: der kleine Himmel ist überall - Gabriela Alexandra Scharff & Mary Winkens



Ein bezauberndes Kinderbuch mit acht charmanten Geschichten, die auf märchenhafte Weise den Kindern das Zusammenspiel von Flora, Fauna und uns Menschen erklären und ihnen die naturnahe, empathische Lebensweise nahebringen. Untermalt sind die Geschichten mit liebevollen Zeichnungen der Illustratorin Stephanie Wazwaz.

Zum Vorlesen und selbst lesen, empfehle ich dieses feinfühlige Kinderbuch sehr gerne weiter. Ein wunderbares Geschenk, ab dem achten Lebensjahr.

Heidelinde Penndorf

(August 2022)





Sonntag, 28. August 2022

⭐neue Leseempfehlung⭐: Die Offenbarung des Fido - Fido Vagash



Die Offenbarung des Vido ist kein leichtes Buch, manche Text-Passagen habe ich mehrmals gelesen, um sie auf mich tief wirken zu lassen. Es ist eine beeindruckende, mystische, philosophische, und spirituelle Traumreise, psychologisch dicht untermalt, mit Buddhas Weisheiten und auch mit vielen Gleichnissen anderer Glaubensrichtungen angefüllt.

Die Leserschaft, welche sich darauf einlässt, erfährt eine interessante und spannende Reise zu vielen geschichtsträchtigen Vergangenheitsschauplätzen der Menschheit. Der Inhalt beschäftigt sich mit den kausalen Folgen eines jeden Kriegs, auch mit Terror und zwischenmenschlicher Gewalt und deren deterministischen Folgen und vielen anderen bleibenden Schäden des negativen Handels und Denkens unser aller Sein.

Der Autor zeigt auf, dass die Welt, so wie sie ist, ein Spiegelbild unseres Menschseins zeigt und dass wir uns seit unserem Dasein auf der Erde empathisch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben.

Das können wir nur gemeinsam ändern, indem wir uns den ältesten Lebensfragen der Menschheit stellen:

Woher kommen wir?

Warum sind wir?

Wer sind wir?

Wohin gehen wir?

Was ist der Sinn unseres Lebens?

Der Autor Fido Vagash zeigt der Leserschaft verschiedene spirituelle Wege auf, die jeder Mensch in Laufe seines Lebens zu den Antworten führen können. Jeder einzelne von uns sollte begreifen, dass wir alle eine Menschengemeinschaft sind und wir eine Symbiose mit Flora, Fauna und dem Universum bilden und der Sinn unseres Lebens nicht darin besteht, Negativität in jeglicher Form zu leben.

Heidelinde Penndorf

(August 2022)





Donnerstag, 18. August 2022

Meine Literatur-Oase - eine Fülle an Lesetipps - Cover anklicken und Rezensionen lesen

 

  Meine Leseempfehlungen  

einfach die Cover anklicken

   

          

Marc Schuhmacher
 
Marc Gerhard
Patrick Wunsch 
 
 

    
Jes Schön
 
 
 
 
    
Wolfram Hänel 
 Anja Gust
Andrew G. Berger
Simon Gerhol
   
    
Fiona Limar
 
 
 
 
Fiona Limar
   
  

Fiona Limar
   
    
Martina Schmid
Fiona Limar 
  
 
  
  
    
 
Martina Schmid
   
    
 Valerie le Fiery
Frank Böhm
 
Caitlyn Young 
 
  
 Valerie le Fiery
Frank Böhm
 
 
 
 
Valerie le FieryValerie le Fiery
 Valerie le Fiery
Frank Böhm
Valerie le Fiery
     
 Valerie le Fiery
Frank Böhm
 Valerie le Fiery
Frank Böhm
 Valerie le Fiery 
 Valerie le Fiery 
  
    
Reimer Boy Eilers
 
 
Bettina Kleinelsen 

 
    
Johannes Freitag
 
Sabine Reifenstahl 
 
  
    
Heinz Flischkiwoski 
 
 
 
  
    
Marion Krafzik
  
 
  
Marion Krafzik
   
    
    
Fiona Limar
 Dietmar Cuntz
  
   
Fiona Limar
 
 
 
 
Fiona Limar
   
  

 

Fiona Limar
   
  
    
Stefan Wollschläger  
 
    
Stefan Wollschläger 
 
 
 


 
    
Jean P.
Jean P. 
Jean P.  &
Esther Novalis
 Jean P.  &
 Esther Novalis 
 
Jean P.
Stefan Schweizer 
Stefan Schweizer &
Christof Wackernagel

 Martin Müncheberg & Stefan Schweizer

  
    
Ruben Schwarz
   
 
    
Inge Jung
Bernd Hauck
Mira Stern 
 
    
    
Andreas Puderbach
Cornelia Briend
Robert Maier  
Marcel Riepegerste  
    
Franck Sezelli
 
Franck Sezelli & Franka Maria Monte
Franck Sezelli 
   
    
Bernadette Calonego 
 
  
    
    
Lutz Spilker
 

 

 
    
    
Christine Keller
 
Heidy Helfenstein
Pat Langdon 
  
 
    
Roda Roth 
 
 
Collin Spark 
  
    
Lily Winter
 
 
Wolfgang Schwerdt
 
    
Verena Dahms
  
 
    
Alva Furisto
 
Olaf Viehmann
Gitte Jurssen 
   
Alva Furisto
 
 
 
   
Alva Furisto
   
  
Alva Furisto
   
   
    
Regina Rothengast
L. Ryan
Karin Bach
 
  
    
Martina Schmid
 
 
  
 
Martina Schmid
   
    
Katharina Lindner
 
Renate Lehnort 
 
  
    
Hilde Willes
 
Teil I 
 Teil II
   
 
  
 
Wilfried  Hajek
 
  
 
    
Richard Fraysier 
 
 Thomas Fleck
Ella Marcs
  
    
Jenni Fenko
 
 
Valeska Réon 
  
    
Katharina Franzen  
  
Maria Zaffarana 
 
    
    
Katharina Durrani
Esther Gille 
Jörg Olbrich 
Alexander Gross 
   
    
Mildred Speet
 
  Dr. med. Petra Sommer  
Imme Demos
    
Max Schatz
Ella Abendroth 
Uta  Wunsch
Elsa Rieger 
    
    
Eva-Marie Silber  
Matthias Clostermann
 
    
Verena Dahms
  
 
 
    
 Arthur G. Steyn 
  
Natascha Fürstl 
 
    
Nathalie C. Kutscher 
 
Jeannette Oertel
Lisa Weichart 
    
    
Herbert H. T. Osenger
Ursula Stingelin 
Reinhard Belser
Christine Striebel 
    
    
Martina Schmid
 
 
Franzika Oertel  
 
Martina Schmid
   
    
Ulrike Blatter
   
    
Emilia Cedwig
   
    
    
Lina George 
 
Radka van Bashuisen 
 
  
Lina George    
  
    
Nina Pfeffer Câmara & George Pfeffer 
Nina Pfeffer Câmara
Katrin Thiele 
 
    
    
Gabriela-Alexandra Scharff & Kristina Bosshammer
   
Gabriela-Alexandra Scharff
Gabriela-Alexandra Scharff
 
    
Norbert Sternmut
 Norbert Sternmut 
Birte Schumann 
Norbert Sternmut 
Werner Betz
Andreas Laue 
   
    
Christina Unger
  
 
 
  
    
Christine Kayser 
Heike Sonn 
 Joachim Hausen 
Birgit van Troyen 
 
   
    
Heidemarie Pläschke
 
 
Eva Walitzek  
 
  
    
Alex Wagner 
 
A.C. LoClair 
Maria Hellmann 
    
Alex Wagner
   
     
    
Mari März
  
Ricarda Wilhelm 
  
 
  
    
Tina Hope
Danielle A. Patricks 
Rena Bardorf 
Martine Lestrat 
    
    
Doris Köhl
Assitan Soumare 
Amelie Sanders
Carolyne Stopper 
 
    
Liane Scholl
 
 
Rega Kerner 
   
    
  Patrick R. Ullrich
  
Rolf P. Ullrich
  
    
Brigitte Teufl-Heimlicher 
 Helena Baum
 
Christine Bouzrou  
  
 
 
 Brigitte Teufl-Heimlicher    
  
    
Michael Rodewald
  
 Andrew C. Fox  
  
    
Judith M. Brivulet
Michael Paul 
L.U. Ulder
 Kate Delore
   
    
Konstanze Harlan 
 
Martin Schörle 
 Moritz Boll
       
    
Carmen Yvonne Kopsch 
 R.D.V. Heldt
Katja Zimiak
Joan Hill 
     
    
Anne Card  
Lisa Michaelis 
    
    
 Sigi Sternberg Jörg Fockenbrock  
   
    
James Henry Burson    
  
    
Francis Linz    
    
Isabell Aigen  Magdalena MörikeOlaf Warnsing 
    
    
   Hildegard Paulussen   Anke Kopitz 
   
    
Jennifer de Bricassardt
Bea Insel 
 Ilse Campbell
 Erika Dreier
 
    
    
Leila Christiane Jäger
 Anette Koestner  
Werner Koch
Dirk von Grohlman 
 
      
    
Tam Lang 
 
Paula Dreyser 
Stefanie Friedl 
 

 
    
 Peter Bunt 
Maria A. Böhm 
 
   
 Peter Bunt   
    
    
Panja Bartsch 
Jens Draeger 
Harald Grenz / 
Graf von Sternenberg   
 Clemens  Laar
        
    
Mona Frick
  
 
   
    
Mona Frick
 
Lutz Semisch
Benni Bødker u. 
Karen Vad Bruun  
 
    
Susann Klossek
Dagmar Tollwerth
 
Claudia Carrido Luque
    
Micha Ela
Annell Ritter
Harald Kittner
Anja Heitlinger
  
    
Holger Hagenah
Margit Marion Mädel,
Marina BC., Hans Dieter Wege
Peter Georgas Frey 
Ulf Deutscher 
   
    
Sidney Rose
   
 
Renard Fourrure
   
  
    
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