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Montag, 29. Dezember 2014

Lesetipp : Die Belagerung von Nussia - Peter Bunt


Dieser Roman ist ein öffentlicher Achtungserweis des Autors an seine Heimatstadt Neuss und schildert Monat für Monat die Ereignisse, die sich während der fast einjährigen Belagerung durch das Heer Karls von Burgund in den Jahren 1474 / 1475 zugetragen haben.
Bis ins letzte Detail recherchiert, zeigt Peter Bunt die ganze Sinnlosigkeit, das brutale Abschlachten auf beiden Seiten auf, die letztendlich doch nur einen Schluss zulassen: Weder Kaiser, Papst noch Erzbischöfe scheren sich einen Dreck um das ganze Elend, Hunger und Tod der Menschen in der eingeschlossenen Stadt. „Die Belagerung von Nussia“ ist kein spätmittelalterliches Schmusebuch über holde Jungfrauen und stolze Helden. Es ist die wahre Geschichte einer Belagerung, die über 10.000 Menschen das Leben gekostet hat und, hätte sie Erfolg gehabt, das Gesicht Europas für immer verändert hätte. Historische Persönlichkeiten mischt Bunt gekonnt mit fiktiven Personen, lässt sie auferstehen und lässt uns als Leser teilhaben an ihren Nöten, Leiden und an ihrem Sterben. ...


Sonntag, 28. Dezember 2014

Meine Leseempfehlung: SO!KIA: Die vergangene Zukunft - Harald Kittner

Eine Wahnsinnsgeschichte, so unwahrscheinlich, dass sie grad deshalb wahr sein könnte ...

Aus diesem Grund verzeiht man dem Autor seine manchmal schlüpfrige Ausdrucksweise in wörtlicher oder gedachter Rede. Denn die Gewichtigkeit dessen, was die Leser in SO! KIA erfahren, lässt diesen Jargon fast verblassen.

In Ägypten, dem Nordosten Afrikas, Spanien, Russland, Australien, Tibet und auch im Nordpolarmeer und im Golf von Aden werden diverse Fundstücke sichergestellt. Sie sind so mysteriös und wissenschaftlich von großer Dynamik, dass die Staatsoberhäupter Frankreichs, Englands, Ägyptens und den USA vertraglich festlegen, die Erforschung dieser Objekte vertraglich auf diverse Forschungsinstitute in verschiedenen Ländern aufzuteilen. Damit sind der Einsatz der besten Forscher und somit auch das bestmöglichstes Ergebnis garantiert. ....




Dienstag, 23. Dezember 2014

Sophia - Dem Abgrund so nah - Valerie le Fiery - meine Empfehlung

Wie wenig Selbstliebe und Selbstvertrauen muss ein Mensch haben, um so tief zu fallen, wie Sophia? Was geht in einem Mensch vor, der durch Alkohol, Schmerz - und Schlafmittel, später dann auch durch harte Drogen sich selbst so missbraucht, seinen Körper so immens zerstört, wie es Sophia getan hat. Was muss passieren, damit man sein ganzes Geld nur noch dafür einsetzt, um sich so aus der Realität zu stehlen – sogar obdachlos wird? Diese Selbstaufgabe Sophias ist ein seelisch tiefer, sich steigernder Exzess, führt zur Abhängigkeit und fast zu ihrem Tod. Selbstmitleid, Selbstverachtung, Selbstaufgabe – ist das auch selbstbestimmtes Leben?

Menschen geben sich auf und merken es kaum, weil sie sich selbst verleugnen. Und so fängt der Absturz an, der Weg, für den sie sich entschieden haben. Der Weg aus Selbstmitleid, Selbstverleugnung und Selbstaufgabe. Bis es fast zu spät für sie ist, in ein normales Leben zurück zu finden. - für manche ist es zu spät - leider.

Sophies Kindheit und Jugend verlief nicht in geordneten Bahnen. Für sie war dies ein Mangel ihrer Kindheit und Jugend. Deshalb definiert sie sich nach Gründung einer Familie und ihrem erfolgreichem Abschluss des Studiums, nur noch über Arbeit. Sie möchte, dass es ihrer Tochter an nichts fehlt. Dabei vergisst sie zu leben und glücklich zu sein. Ihr Platz in der Familie ist wenig besetzt. Sie ist die rechte Hand des Chefs einer großen Modefirma, füllt dort ihren Platz voller Umsicht und Pflichtbewusstsein aus und unterdrückt eigene und die Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche ihres Ehemannes und ihrer Tochter. Schranke im Kopf! Ab und an meldet sich das schlechte Gewissen ihnen gegenüber. Doch sie verdrängt es immer wieder. Ihrer Tochter soll es an nichts mangeln, das Haus muss abbezahlt werden – der Ausreden gibt es viele. Bis es zu spät ist, bis es eines Tages den großen ultimativen Knall gibt in ihrer kleinen Familie. Ihr Ehemann wendet sich von ihr ab, lässt sich gar scheiden und ihre Tochter mag von ihr absolut nichts mehr wissen. Zu oft wurden beide enttäuscht, zu oft war ihr Platz zu Hause leer.

Ein ergreifendes Buch, stark berührend, ein Thema welches immer aktuell sein wird. Die Protagonistin Sophia erlebt die abstürzende Tiefe einer Obdachlosen und einer Süchtigen.

Beschaffungskriminalität ist an der Tagesordnung in dieser Szene. Der Bahnhof der Ort, an dem man Dealern und Betroffenen begegnet. Man kennt sich, ist aufeinander angewiesen. Die Bahnhofsmission ist oft der letzte Ausweg, um sich einmal zu Duschen und um einmal in einem warmen Bett zu schlafen. Sonst halten Pappkartons her,um sich eine einigermaßen geschützte Schlafstätte unter einer Brücke zu bauen. Weihnachten in der Bahnhofsmission - ein bissel, wie das normale Leben, in einer Familie von Betroffenen. Streetworker versuchen zu helfen, oft selbst psychisch am Ende und sehr oft auch machtlos gegen den Teufelskreis, die Abwärtsspirale der Abhängigkeit, der Betroffenen

Menschlicher Tragödien real nachempfunden mit einem fiktiven Leben - ein Sturz in den Abgrund aus Abhängigkeit und Selbstaufgabe. Doch auch das Aufzeigen von Lösungen und Hilfen, da wieder hinaus zu finden und ein Leben zu führen, welches sich lohnt,es zu leben.. Glücklich sein, möchte man lernen.

Ich hab das Buch in einem Ritt durchgelesen und danke der Autorin Valerie Le Fiery für diese sehr nachdenkliche spannende und lehrreiche Unterhaltung. Gut geschrieben und gut recherchiert – sehr zu empfehlen.






Dienstag, 16. Dezember 2014

Die Belagerung von Nussia - ein besonderes Weihnachtsbuch - Geschenk

Heute hab ich ein ganz besonderes Weihnachtsbuch - Geschenk bekommen, von Peter Bunt, den ich sehr schätze und mit dem ich einmal zusammengearbeitet habe. Danke Peter , ich werde Dein Buch gern lesen und es rezensieren

hier kann man es kaufen und es lohnt sich:


denn ersten beiden Teile 

sind äußerst spannend und beinhaltet immens Geschichtswissen! Und genauso wird es mit dem Dritten Teil sein, da wird uns der Autor nicht enttäuschen.



Sonntag, 14. Dezember 2014

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk für unsere Kinder und Enkel - ein Buch




Da schreibt Mona Frick – Garant für moderne lockere leichte Lektüre – ein Märchenbuch. Und was für eines, d’accord Mona Frick! »Sonne Mond und Märchen« – einfach bezaubernd, richtige Märchen eben, zum Wegträumen und liebevoll illustriert. ...







Ein wundervoller Weihnachtsteller - angefüllt mit Buchgeschenken




Wo? Na hier !




Freitag, 12. Dezember 2014

Zu Weihnachten Liebe auf den letzen Klick - meine Empfehlung


Ein Buch, dessen Handlung, trotz der oft deftigen Sprache amüsiert.
Ein Touch Nachdenklichkeit, ob der Erlebnisse die die Hauptprotagonistin mit Männern auf dem virtuellen Heiratsmarkt - einer Singlebörse - erlebt. Teilweise zum Lachen reizend, werden die Leser Mitwisser ihrer skurrilen Erfahrungen, mit dem »starkem Geschlecht«. ...

Verführung - Sinnlichkeit - Melancholie - das Buch ist einfach ein MUSS - meine Empfehlung für die Weihnachtszeit


Liebe, Lust, Leidenschaft und Sinnlichkeit – welch bittersüß melancholische Liebesgeschichte. In weiten Teilen durch die Tragik des Misstrauens beider Hauptprotagonisten – Marie und Alexander – getragen. Der Roman hat einen Touch Dramatik von »Romeo und Julian« und auch von den »Zwei Königskindern« die nicht zusammen kommen können.

Davids Lügengeschichten über Alexander, fallen bei Marie auf fruchtbaren Boden- Sie wendet sich von Alexander ab und heiratet David – Alexanders Widersacher. Alexander ist zu stolz um die Missverständnisse aufzuklären, er zieht weg und übertönt sein einsames leeres Innerstes mit seiner Arbeit als erfolgreicher Geschäftsmann. ...

Weihnachtswünsche - Erotik-Lust - Leidenschaft- Abenteuer - Ein Buch - Meine Empfehlung


Ein junger Honoré de Balzac ist geboren.

Sinnlich, frivol und amüsant erzählt Renard Fourrure in der fast vergessenen Briefform eine fiktiv spannende Geschichte um die Malet-Verschwörung, einem Staatsstreichversuch zum Sturz Napoleons. Abenteuerliches Vorhaben – doch überaus gut gelungen ! .....

Ein Buch zu Weihnachten - meine Empfehlung


Es ist ein ruhiger leiser Kurzroman, das Erstlingswerk der Autorin. Bemerkenswert gut gelingt es ihr, die tragische Lebens – Leidens – und Liebesgeschichte des 85-jährigen Maurice, den Lesern nahe zu bringen. Eine spürbare Melancholie durchzieht das Buch wie ein leicht säuselnder Wind. David, von ehrgeizigen Karriereplänen durchdrungen, hat die räumliche Trennung von seiner Verlobten in Kauf genommen, als sich ihm beruflich in Paris die Chance bot, als Museumskurator im Louvre, aufzusteigen. Doch so richtig glücklich ist er nicht, sehnsuchtsvoll sind seine Gedanken bei seiner Geliebten. Er trifft Maurice, der ihm seine Geschichte erzählt – die Geschichte von Maurice und Solange – die eine kurze glückliche Ehe führten und durch falsche persönliche Entscheidungen, für immer getrennt ihren Lebensweg gingen. ...

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Weihnachtszeit - Zeit für liebevolle Lebensweisheiten - es lohnt sich zu lesen -

Hildegard Paulussen – ihr Name steht für empathische Beständigkeit.
Schon mit ihrem kleinem emotionalen lyrischen Wegweiser »Leben leben- So oder so«, hat sie mir emotional viel gegeben. Mit ihrem neuen Buch setzt sie diesen Weg für ihre Leser fort. ...