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Posts mit dem Label Heidelinde Penndorf - Rezensionen - Leseprobe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Freitag, 4. September 2020

⭐Neugierig auf Leseproben? Schauen Sie mal rein :) ⭐

Leseproben


Ich biete den Autorinnen und Autoren und auch Verlagen an, über meine Rezension zu ihrem Buch hinausgehend, auch von Ihnen genehmigte Leseproben aufzubereiten und auf meiner Website einzustellen
Leseprobe: Mit Lampenfieber und Musik - Heike Sonn
--- LESEPROBE --- Mit Lampenfieber und Musik Heike Sonn Über das Buch: Tessa ist frisch getrennt und schwört, sich nie wieder zu verlieben. Die mollige Rotblonde will ihr Leben ändern und auf keinen Fall die Unterstützung ihres Ex-Manns annehmen. Ein Job muss her und dringend mehr Selbstbewusstsein. In einer Notsituation hilft Tessa Leadsänger Ben und seinem kleinen Bruder, hysterischen Fans zu entkommen. Das beeindruckt Ben und er bietet ihr einen Job als Kinderfrau bei seinen Geschwistern an.Doch Tessa ist nicht bei allen Mitgliedern der singenden Großfamilie willkommen. Außerdem hat sie keine Ahnung, wie sie den Alltag einer so großen Familie…
Leseprobe: Bad Boy by Banana:  Zwischen uns die Zeit - Alva Furisto
01 Das Arschloch bin jetzt ich Vergangenes Silvester, Altenkirchen - Westerwald Tom knallte den Laptop zu. Das fiese Krachen ersparte ihm nachzusehen, ob der Bildschirm zerbrochen war. Er riss die Kühlschranktür auf und zog die Stirn in Falten. Bis auf eine Flasche herrschte gähnende Leere darin. Bereit, sich seinem Schicksal zu ergeben, ergriff Tom den Wodka und trank. Die Flüssigkeit ran kühl in seiner Kehle hinab. Erst als Tom die Flasche absetzte, begann der Alkohol in seinem Hals zu brennen. Er taumelte bis zum Küchentisch. Dort kippte er den restlichen Inhalt der Flasche in sich hinein und schob sie ans…
Leseprobe: Gefährliche Rochade - Kriminalroman - Olaf Warnsing
Wismar, 16. November 2013 Das Läuten des Telefons riss Ingo aus einem unruhigen Schlaf. 6:30 Uhr. Wer rief so früh an? Das hatte doch bestimmt nichts Gutes zu bedeuten. »Fellbac«“, meldete Ingo sich. Er war auf alles gefasst, aber nicht darauf, diese Kinderstimme zu hören: »Der White King lässt dir seine Grüße ausrichten. Von deinem bisherigen Spiel ist er sehr begeistert. Er sieht seine Erwartungshaltung erfüllt und gratuliert dir zu der spielerischen Disziplin, die er sich auch gewünscht hat. Es gibt aber Dinge, die er sich so nicht vorgestellt hat. Deshalb bittet er dich, eine Nachricht aus deinen Briefkasten zu…
Leseprobe: Nytrax: Das Phönixsiegel - Andrew C. Fox
Prolog Aus der Asche … 8 Jahre zuvor Die Augen der großen Schlange waren schon vor geraumer Zeit in der Ferne verschwunden. Unter den Abgesandten der Nim breitete sich nichts als die endlose Nessaja Wüste aus. Kein einziges Sandkorn peitschte hoch in den Himmel. Es war, als ruhten alle Elemente der Erde und bereiteten sich auf die Wiedergeburt des Phönix vor. Langsam verdunkelte sich das Firmament über den Köpfen der Wahtari, die Sonnenfinsternis stand kurz vor ihrem letzten Schritt. »Wir müssen uns beeilen«, mahnte einer der fünf. Deutlich hörbar nahm der Flügelschlag jedes Einzelnen zu. Sie mussten den Feuervogel noch…
Leseprobe: Gesichter aus Stein: The Deep Web - T.A.M. Lang
Kapitel: Nähe/1 Seite 131/132 Auf der kleinen, kaum befahrenen Straße ›Zur Kanzel‹ parkt ein dunkelblauer Golf 3 im Schatten einer gewaltigen Ulme, deren Blätterdach selbst die Straßenbeleuchtung abschirmt. Nichts Ungewöhnliches hier. Für viele Jugendliche ist der VW Golf ein beliebtes Erstfahrzeug. Gerade hier, nahe der Kaserne. Aus dem Wagen ist kein Laut zu hören und der Fahrer sitzt nun schon seit Stunden reglos und beobachtet das schmucke Einfamilienhaus. Darin wohnt Franziska Voigt samt Tochter Jessika. Es ist der Ford, der ihn stört. Ein dunkelroter Ford Orion. Der Besitzer des Wagens, Wolf Schmitt, Ex-Mann der Mieterin, hält sich schon seit dem…
Leseprobe: Schwarze Rosen für Oliver - Valerie le Fiery & Frank Böhm
Herzklopfen „Du?“, entfährt es Pascal erstaunt. „Wie kommst du denn hierher?“ Dass er Oliver gerade eben geduzt hat, fällt ihm nicht einmal auf, der Angesprochene jedoch kann sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. „Ja ich, in voller Lebensgröße. Ähmmm … ich denke … ich bin mit dem Wagen hergekommen. Sag mal, arbeitest du hier? Ist ein hübscher Laden. Gefällt mir sehr gut.“ „Wie hast du mich gefunden oder ist es nur ein Zufall? Und nein, ich arbeite hier nicht einfach, es ist mein Geschäft. Ich bin der, der draußen dransteht.“ „Kommst du aus Frankreich? Ich meine nur so – wegen…😉😊
Leseprobe: Gesichter des Verrats - Marion Krafzik
Kapitel Einundvierzig Nur für einen Moment hebe ich die Lider, und sofort dringt grelles Licht in meine Pupillen. Ich bin tot. Ganz sicher. Das ist das Licht, von dem alle reden. Blutverschmierte Handschuhe fuchteln vor mir herum. Mein Gott, sie haben mich aufgeschnitten und lassen mich verbluten wie ein abgestochenes Schwein. Es tut so weh. Ich stoße einen schrillen Schrei aus, der mein Trommelfell zu zerbersten droht. Beruhigende Worte folgen, eine kühle Hand, die auf meiner Stirn ruht, ein Gesicht, das ich nur verzerrt wahrnehme, und dann der Todesstoß, ich halte die Luft an. »Pressen, Sie müssen pressen«, spricht die…
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Freitag, 23. November 2018

*Leseproben der Autoren* - fesselnd - aufregend - atemberaubend


               Leseproben:   

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Leseprobe: Bad Boy by Banana:  Zwischen uns die Zeit - Alva Furisto
      01 Das Arschloch bin jetzt ich  Vergangenes Silvester, Altenkirchen - Westerwald   Tom knallte den Laptop zu. Das fiese Krachen ersparte ihm nachzusehen, ob der Bildschirm zerbrochen war.       Er riss die Kühlschranktür auf und zog die Stirn in Falten. Bis auf eine Flasche herrschte gähnende Leere darin. Bereit, sich seinem Schicksal zu ergeben, ergriff Tom den Wodka und trank. Die Flüssigkeit ran kühl in seiner Kehle hinab. Erst als Tom die Flasche absetzte, begann der Alkohol in seinem Hals zu brennen.      Er taumelte bis zum Küchentisch. Dort kippte er den restlichen Inhalt…
Leseprobe: Gefährliche Rochade - Kriminalroman - Olaf Warnsing
 Wismar, 16. November 2013      Das Läuten des Telefons riss Ingo aus einem unruhigen Schlaf. 6:30 Uhr. Wer rief so früh an? Das hatte doch bestimmt nichts Gutes zu bedeuten.  »Fellbac«“, meldete Ingo sich. Er war auf alles gefasst, aber nicht darauf, diese Kinderstimme zu hören: »Der White King lässt dir seine Grüße ausrichten. Von deinem bisherigen Spiel ist er sehr begeistert. Er sieht seine Erwartungshaltung erfüllt und gratuliert dir zu der spielerischen Disziplin, die er sich auch gewünscht hat. Es gibt aber Dinge, die er sich so nicht vorgestellt hat. Deshalb bittet er…
Leseprobe: Nytrax: Das Phönixsiegel - Andrew C. Fox
        Prolog   Aus der Asche … 8 Jahre zuvor         Die Augen der großen Schlange waren schon vor geraumer Zeit in der Ferne verschwunden. Unter den Abgesandten der Nim breitete sich nichts als die endlose Nessaja Wüste aus. Kein einziges Sandkorn peitschte hoch in den Himmel. Es war, als ruhten alle Elemente der Erde und bereiteten sich auf die Wiedergeburt des Phönix vor. Langsam verdunkelte sich das Firmament über den Köpfen der Wahtari, die Sonnenfinsternis stand kurz vor ihrem letzten Schritt.       »Wir müssen uns beeilen«, mahnte einer der fünf. Deutlich hörbar…
Leseprobe: Gesichter aus Stein: The Deep Web - T.A.M. Lang
      Kapitel:    Nähe/1 Seite 131/132               Auf der kleinen, kaum befahrenen Straße ›Zur Kanzel‹ parkt ein dunkelblauer Golf 3 im Schatten einer gewaltigen Ulme, deren Blätterdach selbst die Straßenbeleuchtung abschirmt. Nichts Ungewöhnliches hier. Für viele Jugendliche ist der VW Golf ein beliebtes Erstfahrzeug. Gerade hier, nahe der Kaserne.           Aus dem Wagen ist kein Laut zu hören und der Fahrer sitzt nun schon seit Stunden reglos und beobachtet das schmucke Einfamilienhaus. Darin wohnt Franziska Voigt samt Tochter Jessika.          Es ist der Ford,…
Leseprobe: Schwarze Rosen für Oliver - Valerie le Fiery & Frank Böhm
      Herzklopfen      „Du?“, entfährt es Pascal erstaunt. „Wie kommst du denn hierher?“      Dass er Oliver gerade eben geduzt hat, fällt ihm nicht einmal auf, der Angesprochene jedoch kann sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen.      „Ja ich, in voller Lebensgröße. Ähmmm … ich denke … ich bin mit dem Wagen hergekommen. Sag mal, arbeitest du hier? Ist ein hübscher Laden. Gefällt mir sehr gut.“      „Wie hast du mich gefunden oder ist es nur ein Zufall? Und nein, ich arbeite hier nicht einfach, es ist mein Geschäft. Ich bin der, der draußen dransteht.“…
Leseprobe: Gesichter des Verrats - Marion Krafzik
              Kapitel Einundvierzig        Nur für einen Moment hebe ich die Lider, und sofort dringt grelles Licht in meine Pupillen. Ich bin tot. Ganz sicher. Das ist das Licht, von dem alle reden. Blutverschmierte Handschuhe fuchteln vor mir herum. Mein Gott, sie haben mich aufgeschnitten und lassen mich verbluten wie ein abgestochenes Schwein. Es tut so weh. Ich stoße einen schrillen Schrei aus, der mein Trommelfell zu zerbersten droht. Beruhigende Worte folgen, eine kühle Hand, die auf meiner Stirn ruht, ein Gesicht, das ich nur verzerrt wahrnehme, und dann der Todesstoß, ich halte…
Leseprobe: Prequel »Die Vier Reiche - Mission Herodes« Patrick R. Ullrich
            Prolog   Aus der Bibel der Menschen, Matthäusevangelium:       Als aber der Sohn Gottes zu Bethlehem geboren ward, in den Tagen des Herodes, des Königs, siehe, da kamen Magier vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen:       »Wo ist der König der Juden geboren? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.« Da berief Herodes die Magier mit Hinterlist und ersuchte von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes. Und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: »Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es…
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Donnerstag, 8. November 2018

*Jetzt mit Leseprobe*: Gefährliche Rochade - Kriminalroman - Olaf Warnsing





Kurze Inhaltsangabe- Auszug Klappentext:

Mit Entsetzen findet Ingo Fellbach einen abgeschnittenen Finger seiner entführten Tochter Julia vor. Der Entführer, ein offensichtlich wahnsinniger Professor, der sich selbst White King nennt, fordert Ingo zu einer diabolischen Schachpartie heraus. Der Einsatz: das Leben von Julia!

Rezension:


Der Debütroman Olaf Warnsings ist in seiner Wirkung mehrdimensional. Ich denke, den kann man mit etwas Zeitabstand immer wieder lesen, da der Inhalt sehr facettenreich irisierend wirkt, und man wahrscheinlich jedes Mal eine neue Bedeutungsebene entdecken wird. Der Inhalt des Buchs ist sehr anspruchsvoll und intelligent, fordert die Leserschaft zum Mitdenken und Nachdenken heraus. Verlangt auch geradezu danach, dass sich die Leserschaft mit den verschiedenen Themata, die im Buch akzentuierend wirken, auseinandersetzt.

Worum geht es?

Es geht um eine Entführung mit einschneidenden lebensbeinflussenden Repressalien des Opfers und seines sozialen Umfeldes und es geht auch um einen Mord.

Das Herausragende – Ein Schachspiel – Der Täter nutzt es zur psychologischen Kriegsführung

Doch damit nicht genug.

Der Autor verknüpft die Gräueltaten mit der Auseinandersetzung einer dissozialen Persönlichkeit, mit dem Abbild eines Psychopathen. Stellt die Relativitätstheorie Albert Einsteins, hier das Kausalitätsprinzip – Ursache-Wirkung – in den Mittelpunkt des Handelns, aller Protagonisten.

›Macht durch Manipulation im weitesten Sinne – negativer Manipulation!‹

Der Täter hat ein Ziel – die Schaffung eines neuen Menschen. Er will einen Typus Mensch schaffen, welcher, nach seiner Theorie und auch in Teilen von ihm, schon praxiserprobt, ihm hörig ist und ihm in jeglicher Hinsicht folgen wird - eine Art neuen ›Frankenstein‹!

Der Hauptprotagonist Ingo, samt seines engen sozialen Umfeldes, ist der wichtigste Meilenstein auf diesem Weg. Die Transaktionsanalyse nach Bern, einem amerikanischen Psychiater, die Psychografie nach Friedmann, die Tiefenpsychologie, die Mathematik im weitesten Sinne und auch die Vorbilder diverser realer Persönlichkeitsschulungen, leisten dem Täter hierbei gute Dienste.

Ingo versucht, während der ganzen Handlung, sein psychisches Gleichgewicht, mit der Lehre des Buddhismus, in Waage zu halten. Dies gelingt ihm nicht immer gleichbleibend gut, da ihm dabei sein ausgeprägtes Ego oft im Wege steht.

Der Psychopath analysiert und studiert Ingos Verhalten schon Jahrzehnte lang. Die Leserschaft begibt sich also auch in die Vergangenheit des Hauptprotagonisten. Und hier erlebt sie den Geniestreich Olaf Warnsings. Der hat Dreiviertel der Handlung in Szenarien gesplittet – einmal erleben die Leser Ingos Werdegang, inklusive seines engen sozialen Umfeldes und sein Handeln in der Vergangenheit, fiktiv in der damaligen BRD und einmal in der DDR.

So haben wir zwei verschiedene Lebensläufe ein und derselben Person, verbunden mit oftmals sich deckenden Charakterzügen.

Schlussfolgernd daraus: ›Auch in ähnlich gelagerten Situationen, fast deckungsgleiches Handeln.› Hier setzt das Ursache-Wirkungsprinzip an.

Exzellent dabei ist, dass der Autor fiktional die Machtverhältnisse der beiden damaligen deutschen Staaten umkehrt - Die damalige BRD ist durch Spionageaffären der USA, bis in die Wirtschaft und Politik hinein geschwächt, und auf dem absteigenden Ast. Die DDR – gestützt durch Russland und China, befindet sich auf der Gewinnerseite – die fiktiven Auswirkungen sind im Buch nachzulesen.

Das Ende der Handlung bleibt offen, wird nur etwas geklärt durch den Epilog – ruft aber gewaltig nach einer Fortsetzung!

Olaf Warnsings Schreibstil ist intelligent, flüssig und illustrativ. Untermalt wird die Handlung mit passenden Aphorismen bekannter Dichter, Musiker und Denker, ausgesuchter treffender Musik und Texte der britischen Rockband Pink Floyd und der genialen Beschreibung diverser Gemälde des Malers Salvador Dalí. In Kombination mit der überaus gut aufgestellten lebendigen Charaktere und der interessanten, spannenden Handlung, erlebt die Leserschaft ein lebendiges Kopfkino par excellence.

Irgendwie spiegelt Warnsings Buch unser Menschsein, mit allen Höhen und Tiefen, allen Stärken und Schwächen und auch unser Land facettenreich wider.

Sehr lehrreich, sehr nachdenkenswert und nicht loslassend, dieses Buch!

Danke und Chapeau Olaf Warnsing! Meine Empfehlung: Lesen Sie es!

Heidelinde Penndorf